Rückruf von französischem Camembert wegen Bakterienfunden

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Ein in mehreren Bundesländern vertriebener Camembert wird zurückgerufen. Wie das Portal lebensmittelwarnung.de meldet, betrifft dies das Produkt „Camembert de Normandie“ in der 250-Gramm-Packung.

Betroffene Ware und Vertrieb

Nach Angaben auf lebensmittelwarnung.de handelt es sich um Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 08. April 2026 und 12. April 2026 sowie der Chargennummer 031241. Der Käse wird unter der Handelsmarke „La Réserve des Crémiers“ angeboten.

Hersteller ist das französische Unternehmen Gillot SAS mit Sitz in St. Hilaire de Briouze. Der Vertrieb in Deutschland erfolgt laut Mitteilung über die Fromi GmbH.

Wie lebensmittelwarnung.de weiter berichtet, wurde das Produkt in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen verkauft.

Grund des Rückrufs

Der Rückruf erfolgt laut den veröffentlichten Informationen wegen einer Kontamination mit Escherichia coli (E. coli). Dabei handelt es sich um Bakterien, die gesundheitliche Beschwerden auslösen können.

Nach Angaben auf lebensmittelwarnung.de können zwei bis sieben Tage nach dem Verzehr Symptome auftreten. Dazu zählen fieberhafte Magen-Darm-Erkrankungen, die auch mit Blutungen einhergehen können. Zudem seien schwere Nierenkomplikationen insbesondere bei Kindern möglich.

Hinweise für Verbraucher

Verbraucher werden aufgefordert, den betroffenen Camembert nicht zu verzehren. Bereits gekaufte Ware kann laut den Angaben im jeweiligen Geschäft zurückgegeben werden.

Personen, die das Produkt bereits konsumiert haben und entsprechende Beschwerden entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen und auf den Verzehr hinweisen, wie auf lebensmittelwarnung.de mitgeteilt wird.

Veröffentlichung von Lebensmittelwarnungen

Das Portal lebensmittelwarnung.de informiert über Rückrufe und öffentliche Warnungen zu Lebensmitteln in Deutschland. Die Veröffentlichungen basieren auf Angaben der jeweils zuständigen Behörden und Unternehmen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Studie zur Außengastronomie zeigt, dass Kartenzahlung von Gästen überwiegend positiv bewertet wird. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben 79 Prozent der Befragten bereits einen Besuch in einem saisonalen Gastronomiebetrieb eingeplant, während 77 Prozent die Möglichkeit zur Kartenzahlung grundsätzlich begrüßen.

Die Stimmung der deutschen Verbraucher ist vor allem wegen der Folgen des Iran-Krieges schlecht. Die Einkommenserwartungen sind eingebrochen, Inflationsängste machen sich breit und drücken auf die Kauflaune.

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt, dass 72 Prozent der deutschen Unternehmen die Frauenförderung organisatorisch verankert haben, wobei in fast jedem zweiten Betrieb die Geschäftsführung direkt zuständig ist.

Die Sächsische Landesbibliothek hat den Nachlass der DDR-Kochbuchautorin Ursula Winnington übernommen. Die Sammlung der DDR-Kochbuchikone soll künftig im Deutschen Archiv der Kulinarik für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich sein.

Wenn die Kita zu ist, muss das Kind zu Hause betreut werden. Aber wie, wenn die Eltern doch eigentlich arbeiten müssen? Eine mögliche Lösung: Urlaub beantragen. Aber muss der Arbeitgeber den auch zwingend genehmigen?

Der Personalmangel in der deutschen Wirtschaft zwingt Unternehmen zunehmend zum Umdenken bei der Arbeitsplatzgestaltung. Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom liefert dazu nun Zahlen aus der Industrie, die als Blaupause für andere Branchen dienen könnten.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Loyalität und Fachwissen: Solche Eigenschaften galten früher im Job als unabdingbar. Und heute? Was verbirgt sich hinter den «Future Skills» - und wer braucht sie?

Seit Mitte März gibt es in Deutschland frischen Spargel. Die Lust auf das Stangengemüse ist 2025 aber etwas gesunken, wie neue Daten zeigen. Besonders eine Gruppe kann mit Spargel wenig anfangen.

Der reale Umsatz im deutschen Gastgewerbe blieb im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat unverändert, während er im Vorjahresvergleich preisbereinigt deutlich sank. Besonders die Gastronomie verzeichnete im Vergleich zum Februar 2025 spürbare reale Einbußen.

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe liegen 2025 weiterhin unter dem Niveau von 2016. Das zeigen vorläufige Zahlen des Landesamts IT.NRW.