Sorge um die Ostersaison auf Mallorca

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Auf Mallorca blicken Hoteliers und Veranstalter wegen des neuartigen Coronavirus besorgt auf die kommende Ostersaison. Die Reservierungen bleiben derzeit weit hinter den Erwartungen zurück. Der Hoteliersverband Fehm erklärte auf Anfrage, die weltweite Verunsicherung mache sich auch auf der spanischen Urlaubsinsel bemerkbar. Die Buchungen für die Osterwoche seien in allen Quellmärkten rückläufig, so eine Sprecherin.

Bei der österreichischen Airline Laudamotion haben die ausbleibenden Reservierungen bereits zu Konsequenzen geführt. «Wir haben unser Streckennetz für den Zeitraum vom 18. März bis zum 30. April ausgedünnt. Diese Anpassung an die fehlende Nachfrage betrifft auch Flüge nach Palma», bestätigte Sprecherin Theresa Vorsteher am Dienstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Guillermo Miralles, Vizechef von Roc Hotels, sagt, es gebe einen Buchungsrückgang in den zehn Inselhotels des Unternehmens: «Wir haben in den Osterferien weniger Reservierungen. Unsere Hauptsorge ist nun, dass sich diese Entwicklung in der Hauptsaison fortsetzt.»

Damit die Sommerbuchungen ob der unsicheren Lage nicht gänzlich ins Stocken geraten, haben einige bereits reagiert: So werben etwa die auf Mallorca beheimatete Hotel-Kette Melià oder auch der Billig-Flieger Eurowings mit flexiblen Umbuchungsbedingungen um Kunden.

Auf Mallorca wurden unterdessen zwei neue Ansteckungsfälle gemeldet. Die Betroffenen hätten sich bei einer Italien-Reise angesteckt, hieß es. Insgesamt sind damit bereits zehn Fälle bekannt, einer der Patienten ist wieder als gesund aus dem Krankenhaus entlassen worden.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Aktuelle Daten zeigen die Insolvenzwelle im britischen Gastgewerbe des Jahres 2025. Trotz eines leichten Rückgangs der Fallzahlen im vierten Quartal belasten hohe Lohnkosten, Personalmangel und steuerliche Änderungen die Branche weiterhin massiv.

Das deutsche Gastgewerbe blickt auf ein schwieriges Jahr 2025 zurück: Trotz nominaler Zuwächse sank der reale, preisbereinigte Umsatz um 2,1 Prozent. Auch der Dezember dämpfte die Bilanz mit Rückgängen in der Gastronomie.

In der deutschen Wirtschaft sind zum Jahresende keine zusätzlichen Jobs mehr entstanden. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts endete im vierten Quartal 2025 die langjährige Zunahme bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen.

Die Inflation in Deutschland hat zum Jahresbeginn 2026 wieder an Fahrt gewonnen. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im Januar bei 2,1 Prozent. Für das Gastgewerbe zeigt die amtliche Statistik eine spezifische Entwicklung: Das Preisniveau für Speisen in der Gastronomie blieb im Vergleich zum Vormonat stabil.

Nach einer Abmahnung ist das Arbeitsverhältnis nicht immer final zerrüttet. Wer jetzt das Gespräch sucht und eine klare Strategie zeigt, gewinnt in jedem Fall. Was beachtet werden muss.

Präzision am Herd und Souveränität am Gast: Bei den Saarländischen Jugendmeisterschaften 2026 setzte sich der gastronomische Nachwuchs gegen starke Konkurrenz durch. In Spiesen-Elversberg wurden die besten Azubis in den Kategorien Küche, Restaurant und Hotel gekürt.

Zu wenig Lohn, zu lange Arbeitszeit, fehlende Stundenzettel: Nach Erkenntnissen des Zolls verletzen Tausende Arbeitgeber die Vorgaben zum gesetzlichen Mindestlohn. Im Gast- und Hotelgewerbe kam es laut Finanzministerium zu besonders vielen Verstößen.

Sofa, neue Winterjacke oder Restaurantbesuch? Eine Umfrage zeigt, bei welchen Ausgaben sich Verbraucherinnen und Verbraucher besonders beschränken. Lebensmittel sind es nicht.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) unterstützt kleine Betriebe mit dem Kompetenzzentrenmodell und digitalen Werkzeugen bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes. Das Angebot richtet sich an Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten.

Die Bilanz für Bayerns Gastgewerbe im Jahr 2025 fällt ernüchternd aus: Während die Preise die nominalen Umsätze stützen, sinken die realen Erlöse und die Beschäftigtenzahlen in der gesamten Branche. Nur wenige Sparten wie Campingplätze verzeichnen noch ein echtes Wachstum.