Travel Risk Map - Welche Länder sind sicher, welche bergen Risiken?

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Die Urlaubsplanung für 2025 steht an, und viele Reisende fragen sich, ob sie ein exotisches Ziel ins Auge fassen sollen. Hilfe bietet hier die „Travel Risk Map“, die jährlich herausgegeben wird und Länder nach Sicherheitsrisiken einstuft. Während die Karte für beliebte europäische Ziele wie Italien oder Kroatien keine Überraschungen bietet, zeigt sie bei ferneren Destinationen oft größere Unterschiede. Mit ihrer farblichen Codierung von dunkelgrün (sehr geringes Risiko) bis rot (hohes Risiko) ermöglicht die Karte eine erste Orientierung.

Wie die Einteilung der Länder zustande kommt, erklärt Samed Kizgin vom Krisenwarndienst A3M auf Spiegel.de. A3M veröffentlicht die Risiko-Karte jährlich auf seiner Plattform Global Monitoring. „Gut informiert, mit ein bisschen Erfahrung und gesundem Menschenverstand kann man durch die Welt reisen“, betont Kizgin. Doch er warnt auch: „Was problematisch ist, ist Leichtsinn.“

Georgien und Mexiko: Vom Traumziel zur Risiko-Region

Ein Vergleich mit 2024 zeigt, dass sich die Sicherheitslage in einigen Ländern verschlechtert hat. Georgien, bislang ein Geheimtipp für Bergsteiger und Skifahrer, musste aufgrund von Unruhen nach den Parlamentswahlen einige Regionen orange einfärben. Mexiko, bekannt für seine Traumstrände, wird in Teilen sogar als Hochrisikogebiet eingestuft. Grund hierfür sind Klankriminalität und territoriale Konflikte. „Ein Sehnsuchtsort, doch Vorsicht ist geboten“, sagt Kizgin.

Deutschland: Sicher, aber nicht an der Spitze

Auf der Risiko-Karte zählt Deutschland 2025 erneut zu den hellgrünen Ländern, einer Kategorie mit geringem Risiko, jedoch nicht der sichersten. Länder wie Kanada, Norwegen oder Island, die dunkelgrün markiert sind, gelten als sicherste Reiseziele. Deutschland teilt sich seine Kategorie mit Frankreich, Spanien und Italien, aber auch mit Marokko, Namibia und Botswana.

Dunkelrot hingegen sind Länder wie die Ukraine, Syrien, Afghanistan und Teile Zentralafrikas – Regionen, die von Krieg und extremer Armut geprägt sind. Einige Länder konnten ihre Sicherheitslage verbessern: Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Kosovo und Moldau gehören zu den Gewinnern. Zu den Verlierern zählen vor allem Bolivien, Haiti, Iran, Libanon und Mexiko.

Naturkatastrophen: Zahlreicher und verheerender

„Naturkatastrophen spielen eine immer größere Rolle“, sagt Kizgin. „Sie sind nicht nur zahlreicher geworden, sondern auch verheerender.“ Südeuropa leidet unter extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Waldbränden und Überflutungen. Besonders betroffen waren 2024 Teile Spaniens, etwa die Region Valencia, sowie Süditalien und Südfrankreich. Auch in den USA sorgten Brände, etwa in Los Angeles, für katastrophale Schäden.


 

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