Übernachtungen im September 2020: 13,7 Prozent unter Vorjahr

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Tourismus in Deutschland zeigen sich auch in Daten des Statistischen Bundesamtes. Im September 2020 gab es 41,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren 13,7 Prozent weniger als im September 2019.

Bei den Gästen aus dem Ausland registrierten die heimischen Beherbergungsbetriebe im September 3,4 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einem Rückgang von 57,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit 37,8 Millionen Übernachtungen war die Entwicklung bei den inländischen Gästen zwar weniger rückläufig, dennoch sanken die Übernachtungszahlen um 4,7 Prozent im Vergleich zum September 2019.

Von Januar bis September 2020 konnten die Beherbergungsbetriebe insgesamt 253,4 Millionen Übernachtungen verbuchen. Das waren 34,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Nur 225,0 Millionen Übernachtungen inländischer Gäste wurden in diesem Zeitraum verzeichnet (-29,0 Prozent). Noch deutlicher war der Einbruch bei den ausländischen Gästen: 28,4 Millionen Übernachtungen bedeuteten hier ein Minus von 59,3 Prozent. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Checken von E-Mails oder die schnelle Teilnahme an einem Online-Meeting sind für viele auch im Urlaub nicht ungewöhnlich. Doch ist das auch gut - für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Während der Hitzewelle Ende Juni 2026 stieg der Absatz von Wasser, Speiseeis und Erfrischungsgetränken deutlich an. Das Statistische Bundesamt meldet für mehrere Warengruppen die höchsten Verkaufszahlen seit Anfang 2023. Der Absatz von alkoholfreiem Bier lag 38 Prozent über dem Vergleichswert.

Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 86,6 Punkte gestiegen. Im Dienstleistungssektor verbesserte sich unter anderem die Stimmung der Reiseveranstalter, während auch Handel, Industrie und Bau positivere Erwartungen meldeten.

Ob Arbeitnehmer eine Dienstreise ablehnen dürfen, hängt oft vom Arbeitsvertrag ab. Welche Ausnahmen es gibt und wann Chefs auf persönliche Umstände Rücksicht nehmen müssen.

Die Krankenkasse wertet regelmäßig aus, warum genau Arbeitnehmer krankgeschrieben werden. Im ersten Halbjahr gab es gleich zwei markante Entwicklungen auf den Spitzenplätzen.

Der DATEV-Mittelstandsindex weist für Juni 2026 eine leichte Erholung des deutschen Mittelstands aus. Das Gastgewerbe gehört jedoch weiterhin zu den Branchen mit rückläufigen Umsätzen und liegt 2,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

17 Auszubildende aus Nordrhein-Westfalen haben bei den Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Berufe in Dortmund ihre Landessieger ermittelt. Die Erstplatzierten qualifizierten sich für den Bundesentscheid im Herbst in Mainz.

Das Gastgewerbe hat im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat real sechs Prozent weniger Umsatz erzielt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Umsatz nominal 0,3 Prozent unter dem Wert des Mai 2025. Sowohl Hotellerie als auch Gastronomie verzeichneten reale Rückgänge, wobei die Gastronomie deutlich stärker betroffen war.

Immer mehr Restaurants und Hotels löschen Bewertungen auf Google. Warum Deutschland europaweit bei den Löschungen besonders hervorsticht – und was echte Kritik von Fake unterscheidet.

Negative Bewertungen, virale Videos oder öffentliche Konflikte können für Hotels innerhalb weniger Stunden zu einem erheblichen Reputationsrisiko werden. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat deshalb ein Krisenhandbuch für den Umgang mit Social-Media-Krisen sowie eine Social-Media-Charta für Mitarbeitende veröffentlicht.