Gastgewerbe setzt im Mai real sechs Prozent weniger um als vor einem Jahr

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Das deutsche Gastgewerbe hat im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat real sechs Prozent weniger Umsatz erzielt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 21. Juli mitteilte, lag der Umsatz nominal 0,3 Prozent unter dem Wert des Mai 2025. Sowohl Hotellerie als auch Gastronomie verzeichneten reale Rückgänge, wobei die Gastronomie deutlich stärker betroffen war.

Gastronomie verliert real mehr als sieben Prozent

Besonders deutlich fiel der Rückgang in der Gastronomie aus. Gegenüber Mai 2025 sank der Umsatz real um 7,1 Prozent, während er nominal um 0,7 Prozent zulegte. Die Entwicklung verdeutlicht den Einfluss gestiegener Preise: Trotz höherer Erlöse in jeweiligen Preisen wurden real weniger Leistungen verkauft.

Hotellerie verzeichnet geringere Einbußen als Restaurants

Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen erzielten im Mai 2026real 2,8 Prozent und nominal 1,0 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresmonat. Damit fiel der Rückgang in der Beherbergung deutlich geringer aus als in der Gastronomie.

Auch gegenüber April gingen die Umsätze zurück

Im Vergleich zum April 2026 meldet Destatis einen kalender- und saisonbereinigten Umsatzrückgang von 2,0 Prozent real und 2,1 Prozent nominal für das gesamte Gastgewerbe. Die Ergebnisse für Mai sind vorläufig. Zudem wurde das April-Ergebnis nachträglich leicht nach oben korrigiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erstmals seit Monaten haben wieder weniger Unternehmen in Deutschland Insolvenz beantragt. Auch die Zahl der Verbraucherpleiten sank deutlich. Der wirtschaftliche Druck trifft Branchen jedoch unterschiedlich hart.

Der Anteil befristeter Jobs geht zurück. Es trifft aber weiterhin vor allem Menschen am Anfang ihres Berufslebens. Gegen den geplanten Ausbau der Befristungsmöglichkeiten hat sich Widerstand formiert.

Viele Unternehmen in Deutschland rechnen durch den Einsatz von KI mit sinkenden Löhnen in den kommenden fünf Jahren. Jüngere Arbeitnehmer sind besonders häufig betroffen.

Der Tag der Linkshänder macht auf die alltäglichen Hürden von Linkshändern in einer auf Rechtshänder ausgerichteten Welt aufmerksam. Besonders hoch sind die im Job. Diese Hilfen stehen Linkshändern zu

Die deutsche Hauptstadt hat mit Blick auf den Tourismus im ersten Halbjahr weiter an Anziehungskraft verloren, insbesondere bei Gästen aus dem Ausland. Bei Touristen aus Deutschland entwickelten sich die Zahlen hingegen positiv.

Illegale Tricks zur Umgehung des Mindestlohns haben Beschäftigte, Sozialkassen und den Fiskus nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbunds binnen zehn Jahren bis zu 64 Milliarden Euro gekostet.

Krankheit kommt meist überraschend - und immer dann, wenn man sie nicht brauchen kann. Damit die Kollegen in dem Fall übernehmen können, hilft es, wenn eine Übergabe stattfindet. Aber kann der Chef einfordern, dass man die vom Krankenbett aus macht?

Die bayerischen Beherbergungsbetriebe haben im ersten Halbjahr mehr Gäste empfangen. Allerdings können nicht alle Bereiche des Tourismus profitieren - Gasthöfe und Pensionen leiden. Regional geht es vor allem für Mittelfranken nach oben.

Angesichts jahrelanger Konjunkturflaute ist die Übernahmequote von Lehrlingen nach der Ausbildung in Betrieben gesunken. Eine besonders schlechte Quote weist etwa die Landwirtschaft auf.

Unter den jüngeren Rentnerinnen und Rentnern in Deutschland steigt der Anteil der Erwerbstätigen. Besonders Selbstständige sind oft viele Stunden pro Woche aktiv.