Ukrainer finden Arbeit im Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Viele Geflüchtete aus der Ukraine haben im Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern eine Arbeit gefunden. Zwar stünden bisher nur Branchendaten aus dem September 2022 zur Verfügung, zu diesem Zeitpunkt seien jedoch bereits 1008 Personen in den Hotels und Gaststätten im Land angestellt gewesen, teilte die Regionaldirektion Nord der Agentur für Arbeit mit. Im Februar - vor Beginn des Kriegs in der Ukraine - waren es lediglich 142 Personen aus dem Land, die in dem Sektor gearbeitet hatten.

Diese Daten bestätigt auch der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga in Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz: Er würde - da diese Menschen vor einem Krieg geflohen sind - nie von einer Win-win-Situation sprechen. Wegen der Internationalität der Branche und der Tatsache, dass bereits Ukrainerinnen und Ukrainer im Gastgewerbe im Nordosten beschäftigt waren, sei die Integration der neuen Arbeitskräfte jedoch vergleichsweise einfach, hieß es.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.

Nichts mehr zu tun, aber noch Arbeitszeit übrig? Einfach so nach Hause kann man dann meist nicht – der Arbeitgeber hat nämlich noch ein paar Optionen.

Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 1957 gesunken. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Daten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) berichtet, lag der Konsum bei 208 Millionen Hektolitern. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und von 14 Prozent gegenüber 2018.

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Trotz Firmenwagen das Privatauto genutzt? Wer so Dienstreisen macht, riskiert den Verlust des möglichen Steuervorteils. Warum Finanzämter künftig noch genauer hinschauen dürften.

Ein neuer Bewertungsreport von HolidayCheck untersucht Unterschiede im Umgang mit Online-Bewertungen zwischen den Generationen. Besonders die Generation Z bewertet laut Umfrage spontaner und stärker emotional geprägt.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.