Upstalsboom-Chef im DRV-Podcast: „Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen“

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Menschen nicht nur mit Blick auf ihre fachliche Qualifikation sehen, sondern ihre Möglichkeiten, die sie als Mensch mitbringen, in den Vordergrund stellen – das ist für Bodo Janssen, Geschäftsführer der Upstalsboom-Gruppe, ganz entscheidend bei der Nachwuchsgewinnung.

In der neusten Folge von „Das geht! – Ein DRV-Podcast“ erzählt der Chef von über 600 Beschäftigen wie er noch vor dem Einstieg bei Upstalsboom den künftigen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Talente und Fähigkeiten abseits der fachlichen Qualifikation entlockt. 
 

Janssen beschreibt die Entwicklung hin zu seinem heutigen Führungsverständnis und welche Rolle die Mitarbeitenden dabei spielen. Von ursprünglich harten und starren Prozessen, die mehr ihm selbst und dem Gefühl der Kontrolle und Sicherheit dienten, ging es hin zu einer Führung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dieses Umdenken war notwendig und richtig, berichtet er im Talk-Format des Deutschen Reiseverbandes (DRV) mit den Podcast-Hosts Ulrike Katz und Roman Borch.

Janssens Erkenntnis: „Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen. Es gelte allen Mitarbeitenden das Gefühl zu vermitteln, wirklich gebraucht zu werden. „Es besteht für mich ein Unterschied darin, jemanden zu beschäftigen oder jemanden das Gefühl zu vermitteln: Auf dich kommt es an – ohne dich geht es nicht."


Zurück

Vielleicht auch interessant

37 Prozent der Menschen ab 14 Jahren nutzen KI-Onlinetools mindestens wöchentlich, nach 22 Prozent im Vorjahr. Die ARD/ZDF-Medienstudie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

Prompten, recherchieren, automatisieren: Wie wichtig wird Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt? Einer repräsentativen Umfrage der IU Internationalen Hochschule in Erfurt zufolge erwarten etwas mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden, dass KI-Kompetenzen wichtige Voraussetzung für den Jobeinstieg werden. 

Das Gastgewerbe verzeichnete im August 2026 laut DATEV ein Umsatzplus von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Löhne stiegen in der Branche.

Viele Bewerber wünschen sich individuelle und zeitnahe Absagen, erleben einer Umfrage zufolge jedoch häufig Standardformulierungen, lange Wartezeiten oder ausbleibende Rückmeldungen. Eine schlechte Absage habe bei 65,0 Prozent zur Folge, dass sie sich nicht erneut bei dem betreffenden Arbeitgeber bewerben würden.

Vor dem Start des Oktoberfests zeigt eine Analyse von Visa, wie stark die Wiesn die Wirtschaft bewegt. Während der Festwochen 2025 stiegen die Ausgaben in München um 30 Prozent gegenüber gewöhnlichen Sommertagen. An Spitzentagen erreichte das Plus fast 70 Prozent.

Wenn es um einen Kunden-, Messe- oder Fortbildungsbesuch, dann brauchen Arbeitnehmer eine Möglichkeit, dort hinzukommen. Doch was, wenn der Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu beschwerlich oder nicht machbar ist? Darf der Chef dann verlangen, dass Angestellte ihr eigenes, privates Auto verwenden?

Die Mehrheit der Erwerbstätigen ist laut einer Umfrage bereit, mehr zu arbeiten - sofern die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Zugleich empfindet jeder Zweite die politische Debatte um längere Arbeitszeit als demotivierend.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 um 6,7 Prozent gestiegen. Das Gastgewerbe weist mit 59,6 Fällen je 10.000 Unternehmen eine der höchsten Insolvenzhäufigkeiten auf.

Eine Studie von HolidayCheck zeigt, dass fast ein Drittel der Online-Bewerter bereits den Verlust eigener Rezensionen erlebt hat. Die negativen Erfahrungen hinterlassen spürbare Spuren bei den Verbrauchern.

Überregulierung und Bürokratie belasten nach Einschätzung von Steuerberatern den Mittelstand in Deutschland weiterhin am stärksten. Nach aktuellen Daten des DATEV-Seismografen sehen 83 Prozent der Befragten ihre Mandanten von diesen Hürden betroffen.