Verschiebung der Hannover Messe als «Super-GAU» fürs Gastgewerbe

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Hoteliers und Gastronomen in Niedersachsen haben mit großer Sorge auf die Verschiebung der Hannover Messe reagiert. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) im Land, Rainer Balke, sprach am Mittwoch von einem «Super-GAU» für die Branche in der Region. «Dabei ist dies für den Standort und ganz Niedersachsen nur die Spitze, die da sichtbar wird. Wir leiden seit Wochen unter der Corona-Krise.» Die Stornierungen in Hotels und nachlassende Kundschaft in Lokalen und Restaurants führe in den Betrieben schon «zu großer Verunsicherung».

Man müsse zwar Verständnis für die Vorsicht der Behörden haben, meinte Balke. Doch ob die Termine im Sommer dann definitiv gehalten werden können, ist aus seiner Sicht ungewiss: «Keiner weiß, wie lange das noch dauern wird.» Die Politik müsse darüber nachdenken, wie das Gastgewerbe unterstützt werden könne - etwa mit Liquiditätshilfen.

Die Veranstalter der Hannover Messe hatten die größte Industrieschau der Welt mit rund 6000 erwarteten Ausstellern wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus vom Zeitraum 20. bis 24. April auf den 13. bis 17. Juli vertagt. «Wenn so ein richtig großer Brummer verschoben wird, hat das für uns schon eine mächtige Auswirkung», sagte Balke. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bungalow oder Einfamilienhaus mit Obergeschoss? Diese Grundsatzentscheidung prägt Raumaufteilung, Grundstücksnutzung und Wohnkomfort über Jahre. Beide Bauformen haben klare Vorteile – doch sie unterscheiden sich stark in Platzbedarf und Alltagstauglichkeit. Dieser Ratgeber zeigt, welche Lösung zu welcher Lebensphase passt und hilft, 2026 die richtige Wahl zu treffen.

Eine aktuelle Studie zur Außengastronomie zeigt, dass Kartenzahlung von Gästen überwiegend positiv bewertet wird. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben 79 Prozent der Befragten bereits einen Besuch in einem saisonalen Gastronomiebetrieb eingeplant, während 77 Prozent die Möglichkeit zur Kartenzahlung grundsätzlich begrüßen.

Die Stimmung der deutschen Verbraucher ist vor allem wegen der Folgen des Iran-Krieges schlecht. Die Einkommenserwartungen sind eingebrochen, Inflationsängste machen sich breit und drücken auf die Kauflaune.

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt, dass 72 Prozent der deutschen Unternehmen die Frauenförderung organisatorisch verankert haben, wobei in fast jedem zweiten Betrieb die Geschäftsführung direkt zuständig ist.

Die Sächsische Landesbibliothek hat den Nachlass der DDR-Kochbuchautorin Ursula Winnington übernommen. Die Sammlung der DDR-Kochbuchikone soll künftig im Deutschen Archiv der Kulinarik für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich sein.

Wenn die Kita zu ist, muss das Kind zu Hause betreut werden. Aber wie, wenn die Eltern doch eigentlich arbeiten müssen? Eine mögliche Lösung: Urlaub beantragen. Aber muss der Arbeitgeber den auch zwingend genehmigen?

Der Personalmangel in der deutschen Wirtschaft zwingt Unternehmen zunehmend zum Umdenken bei der Arbeitsplatzgestaltung. Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom liefert dazu nun Zahlen aus der Industrie, die als Blaupause für andere Branchen dienen könnten.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Loyalität und Fachwissen: Solche Eigenschaften galten früher im Job als unabdingbar. Und heute? Was verbirgt sich hinter den «Future Skills» - und wer braucht sie?

Seit Mitte März gibt es in Deutschland frischen Spargel. Die Lust auf das Stangengemüse ist 2025 aber etwas gesunken, wie neue Daten zeigen. Besonders eine Gruppe kann mit Spargel wenig anfangen.

Der reale Umsatz im deutschen Gastgewerbe blieb im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat unverändert, während er im Vorjahresvergleich preisbereinigt deutlich sank. Besonders die Gastronomie verzeichnete im Vergleich zum Februar 2025 spürbare reale Einbußen.