Video-Interview: „Direkte Hilfe pragmatisch in die Betriebe bringen“

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Thomas Edelkamp ist Vorstand der 200 Romantik-Hotels. Im Video-Gespräch mit Marc Schnerr von Tageskarte.io fordert der Marketing-Experte von der Politik „direkte Hilfe in die betroffenen Betriebe zu bringen, pragmatisch und ohne bürokratische Hürden“. Edelkamp beschreibt die Lage in den Romantik-Hotels und blickt in die Zukunft.
 

Thomas Edelkamp ist seit Januar 2015 Vorstandsvorsitzender der Romantik Hotels & Restaurants AG. Die Kooperation vereinigt 200 führende Hotels und 250 ausgezeichnete Restaurants in neun Ländern Europas unter einer starken Marke. Zuvor war der gelernte Hotelkaufmann als Vice President Franchise Development und Mitglied der Geschäftsleitung bei Accor-Deutschland tätig. Hier gehörte die Markteinführung und Entwicklung Marke Ibis-Styles ebenso zu seinem Aufgabenbereich. Der mit einem Master of Business Administration in Zürich ausgezeichnete Edelkamp gilt als Vertriebs- und Marketingexperte der Hotellerie und positionierte ab 2001 die Ketten Novotel und Mercure erfolgreich in der Bundesrepublik. Als Verkaufsdirektor baute er ferner den ersten Multimarkenvertrieb von Accor in Deutschland auf. In der Branche bekannt ist Edelkamp zudem durch sein Engagement als Geschäftsführer der FIFA Worldcup Accommodation Services. Das Unternehmen organisierte zur Fußball-WM 2006 die Unterbringung von Millionen Gästen aus aller Welt sowie der Nationalmannschaften.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Krankenschein hat einen hohen Beweiswert. Um den zu erschüttern, braucht ein Arbeitgeber deutliche Indizien. Das zeigt einmal mehr ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen, auf den die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Noch hat die Pleitewelle ihren Scheitelpunkt nicht erreicht. Die Liste der Probleme ist lang.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bargeldloses Bezahlen im Urlaub einen neuen Höchststand erreicht hat. Vor allem jüngere Reisende nutzen Kreditkarten und Smartphones, während bei der Generation über 50 Jahre Bargeld weiterhin knapp dominiert.

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich 21 Prozent der deutschen Bevölkerung im Jahr 2025 keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte sowie Alleinerziehende.

Das Gastgewerbe hat sich im Mai 2026 besser entwickelt als andere Branchen des deutschen Mittelstands. Der DATEV-Mittelstandsindex weist sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Löhnen die stärksten Zuwächse unter den untersuchten Wirtschaftszweigen aus.

Eine Umfrage zeigt, dass 73 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich im Urlaub erreichbar bleiben. Besonders Führungskräfte sind während der freien Tage häufig digital oder telefonisch für den Betrieb verfügbar, was von vielen als Belastung empfunden wird.

Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo.

Die Gastronomie und die Hotellerie in Deutschland haben im April 2026 preisbereinigt jeweils 7,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Bundesamt ein reales Minus von 7,1 Prozent aus.

Deutschland liegt laut einer internationalen Studie beim Einsatz KI-generierter Spesenbelege an der Spitze. Jeder zehnte Beschäftigte nutzt solche Belege regelmäßig, während jeder Fünfte angibt, Ausgaben grundsätzlich falsch darzustellen.

Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement zeigt für 2026 ein überwiegend stabiles Geschäftsreiseaufkommen. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von wachsender Unsicherheit durch Preissteigerungen, geopolitische Risiken und Einschränkungen im Luftverkehr.