Weinkonsum leicht rückläufig

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die deutschen Verbraucher haben im vergangenen Jahr etwas weniger Wein eingekauft. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der aktuellen GfK-Weinmarktanalyse mitteilte, ging 2019 der Weinabsatz, im Vergleich zum Vorjahr, über alle Einkaufsstätten gesehen um 0,9 Prozent zurück.

Leicht rückläufig war im vergangenen Weinwirtschaftsjahr auch der Wein-Pro-Kopf-Verbrauch, der den gesamten Weinkonsum, inklusive der Weinmengen, die Außer-Haus getrunken werden, beinhaltet. Er belief sich auf 20,1 Liter Wein pro Person und Jahr, was einem Rückgang von 0,4 Litern gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Seit dem Millennium bewegt sich der Wein-Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland zwischen 20 und 21 Litern.

Der Schaumweinkonsum ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 3,3 Litern pro Kopf und Jahr unverändert geblieben.

Die von den mittlerweile 83 Mio. Einwohnern hierzulande insgesamt konsumierte Wein- und Schaumweinmenge betrug im letzten Weinwirtschafsjahr 19,5 Mio. Hektoliter. Sie teilt sich auf in 16,7 Millionen Hektoliter Wein und 2,8 Mio. Hektoliter Schaumwein.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Klimafreundlich essen: Zwei von drei Europäern zur Umstellung bereit

Zwei Drittel der europäischen Verbraucher sind laut einer Umfrage bereit, ihre Ernährung für den Klima- und Umweltschutz umzustellen. Fast ebensoviele, 64,3 Prozent, achten nach eigenen Angaben jetzt schon auf Umweltfolgen ihrer Essgewohnheiten.

Deutsche machen sich Sorgen um Weltmeere

Der Zustand der Weltmeere lässt den Großteil der Deutschen nicht kalt: 78 Prozent machen sich Sorgen um den Zustand der Ozeane. Die Problemsensibilität nimmt dabei mit steigendem Alter stetig zu, wie nun eine Umfrage ergab. Daran ändert auch die Corona-Krise nichts.

Das Reiseverhalten der Deutschen 2020

Die Hochschule Fresenius hat eine Studie zum Reiseverhalten der Deutschen durchgeführt. Die Reiseplanungen dieses Jahr sind demnach für viele Deutsche noch nicht abgeschrieben. Mehr als jeder Zweite plant, eine Reise nach Lockerungen der Beschränkungen zu buchen.

Arbeitsmarkt wegen Corona-Pandemie weiterhin stark unter Druck

Der Arbeitsmarkt ist wegen der Corona-Pandemie weiterhin stark unter Druck. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind auch im Mai gestiegen, allerdings nicht mehr so stark wie im April. Die Kurzarbeit hat das Niveau der Krise von 2009 deutlich überschritten.

Mobilität: Deutsche wieder unterwegs

Seit Wochen schränken die Corona-Maßnahmen die Mobilität der Bürger ein. Doch wie sehr hat sich die Pandemie wirklich ausgewirkt? Diese Frage lässt sich unter anderem durch die Analyse von Bewegungsdaten von Mobilfunkanbietern klären.

Muss der Arbeitgeber die Maske bezahlen?

In der Gastronomie, im Einzelhandel, im Friseursalon: In Zeiten von Corona sind Beschäftigte dazu verpflichtet, bei der Arbeit einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Muss der Arbeitgeber dafür aufkommen?

Lockerung der Corona-Regeln - der aktuelle Stand in den Bundesländern

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. Nach Pfingsten sind in einigen Ländern wieder mehr Dinge erlaubt. Hier der aktuelle Stand der Lockerungen in den Ländern bei ausgewählten Lebensbereichen.

Arbeitsmarkt und Konjunktur: Volkswirte befürchten schwere Zeiten

Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute befürchten erhebliche und nachhaltige Auswirkungen der Corona-Krise auf Arbeitsmarkt und Konjunktur. Die Bundesagentur für Arbeit will am Mittwoch ihre Arbeitsmarktstatistik für den Mai vorlegen.

Arbeitsmarkt: Gastgewerbe und der Einzelhandel gefährdet

Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute befürchten erhebliche und nachhaltige Auswirkungen der Corona-Krise auf Arbeitsmarkt und Konjunktur. Vor allem das Gastgewerbe und der Einzelhandel seien gefährdet.

Ernährungsreport 2020: Weniger Wurst, mehr Tierwohl?

Schnitzel, Würstchen und Schinken kommen nicht mehr so häufig auf den Tisch. Besonders beliebt sind fleischlose Alternativen deshalb aber noch lange nicht. Für die Zukunft setzen trotzdem einige auf sie - und auf Insekten, so eine Forsa Umfrage zum Ernährungsreport 2020.