Der weltweite Weinkonsum ist im Jahr 2025 auf den niedrigsten Stand seit 1957 gesunken. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Daten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) berichtet, lag der Konsum bei 208 Millionen Hektolitern. Das entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber 2024 und von 14 Prozent gegenüber 2018.
Die OIV nannte laut dpa langfristige gesellschaftliche Veränderungen sowie wirtschaftliche Unsicherheiten als Ursachen für den Rückgang. Genannt werden unter anderem die Folgen der Corona-Pandemie, Inflation, internationale Konflikte und Zölle. Der Anstieg von Produktionskosten und Preisen bei gleichzeitig sinkendem verfügbarem Einkommen habe die Nachfrage belastet.
Absatzrückgänge in USA, China und Frankreich belasten den Markt
Nach Angaben der OIV gingen die Verkäufe zuletzt insbesondere in den USA, in China und in Frankreich zurück. In Frankreich, nach den USA der zweitgrößte Weinmarkt weltweit, sank der Konsum 2025 auf 22 Millionen Hektoliter. Das entspricht einem Minus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auch in anderen europäischen Märkten ging der Konsum zurück. In Italien sank er laut dpa um 9,4 Prozent auf 20,2 Millionen Hektoliter. In Deutschland lag der Konsum bei 17,8 Millionen Hektolitern, was einem Rückgang von 4,3 Prozent entspricht.














