Mehr als 2.900 Betriebe gingen 2025 pleite – so viele wie seit über einem Jahrzehnt nicht. Steigende Kosten, sinkende Nachfrage und verändertes Konsumverhalten setzen Restaurants und Bars massiv unter Druck. Seit 2020 mussten mehr als 11.000 Betriebe aufgeben.
Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.
Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.
Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.
Ein italienischer Gastronom in Esslingen in Baden-Württemberg hat in seinem Restaurant „Accanto Semplicissimo“ das getrennte Bezahlen der Rechnungen untersagt. Die Regelung soll den Betrieb insbesondere zu Stoßzeiten entlasten.
Cateter und Hotelbetreiber Do & Co hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 ihre positive Entwicklung fortgesetzt und das beste erste Quartal der Unternehmensgeschichte erzielt. Von April bis Juni 2025 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 611,68 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 10,9 Prozent.
Eine Verbraucherstudie von OpenTable zeigt, dass die Suche nach hundefreundlichen Restaurants für Hundebesitzer oft eine Herausforderung darstellt. Die Gastronomie kann jedoch mit einfachen Maßnahmen punkten.
Die vom Bund in Aussicht gestellte Mehrwertsteuersenkung bringe dringend benötigte Entlastung fürs Gastgewerbe, sagt der Hotel- und Gaststättenverband in Thüringen. Die Gewerkschaft hält das für eine Ausrede.
Rund 1,25 Millionen Menschen haben das Gäubodenvolksfest in Straubing besucht, aber etwas weniger Bierdurst mitgebracht als in früheren Jahren. Das Fest endete am Montagabend. Veranstalter, Polizei und Rettungsdienste haben Bilanz zogen.
Die italienische Feinkostkette Eataly hat eine Kapitalerhöhung in Höhe von 75 Millionen Euro beschlossen, um ihre internationale Expansion voranzutreiben. Mehrheitsaktionär Investindustrial stellt die Mittel in zwei Tranchen zur Verfügung – die erste Auszahlung soll bis Ende November 2025 erfolgen, die zweite bis 30. Juni 2026.
Britische Branchenverbände schlagen angesichts alarmierender Schließungszahlen Alarm. Laut Daten des Finanzdienstleisters Ryan mussten im ersten Halbjahr 2025 wöchentlich acht Pubs in Großbritannien den Betrieb einstellen.
Das israelisch-palästinensische Restaurant Kanaan in Berlin-Prenzlauer Berg steht nach eigenen Angaben kurz vor dem Aus. Seit dem Ausbruch des Krieges sind die Einnahmen und Besucherzahlen stark zurückgegangen. Zusätzlich habe es wiederholt Übergriffe und Anfeindungen gegeben.