Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.
Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.
Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.
Zahlreiche Medien beleuchten derzeit die Praktiken der Lebensmittelindustrie. Ein Artikel in der „Welt“ nimmt nun auch die Gastronomie unter die Lupe. Das Fazit: Viele Restaurants tischten ihren Gästen billige Produkte auf, priesen diese auf der Speisekarte aber als Edelgerichte an. Verbraucherschützer haben zu diesem Thema sogar bereits eine Mogelliste vorgelegt.
Wer zukünftig gerne einen Caffè Latte Grande hätte, kann ruhig sitzen bleiben: Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks eröffnet noch in diesem Monat die erste Filiale mit einem integrierten Autoschalter in Deutschland. Das „Drive-Thru“-Kaffeehaus steht in Düsseldorf-Lierenfeld. Neben dem Autoschalter gibt es allerdings auch ein ganz normales Starbucks-Café. Weitere vergleichbare Objekte sollen zukünftig in Deutschland entstehen.
Gleich in 16 Städten haben die Verbraucherzentralen gelieferte Mahlzeiten für Senioren untersucht. Sie ließen sich 30 warme Essen liefern, testeten die Portionen und analysierten die Speisekarten. Und während die Lieferung meist gut funktionierte, sah das bei der Qualität schon anders aus. Besonders bei den Mengen von Salz und Fett hatten die Tester einiges zu bemängeln. Doch auch die oft mangelhafte Kennzeichnung der Gerichte fiel negativ auf.
In der Hauptstadt ist was los – das Hickhack der Online-Lieferdienste geht unvermindert weiter. Niklas Östberg, der Gründer der „Lieferheld“-Mutter „Delivery Hero“, sprach nun in der Berliner Morgenpost Klartext. Es sei traurig, einen solch destruktiven Wettbewerb mitanzusehen, so Östberg. Die Streiterei raube eine Menge Spaß und Energie.
Ein Logo von McDonald's prangte jetzt auf der Seite des Twitter-Accounts von Burger King. Geschrieben stand zu lesen, dass Burger King an den Erzrivalen verkauft würde, weil der Whopper gefloppt sei. Hacker hatten das Twitter-Konto von Burger King geknackt. McDonald's unterstrich gleich, mit dem Online-Angriff auf den Konkurrenten nichts zu tun zu haben. Burger King gewann bislang durch die Aktion, hinter der Spaß-Guerilla „LulzSec“ vermutet wird, über 30.000 neue Follower.
In Frankreich gibt es 27 Drei-Sterne-Köche. Kritiker behaupten, dass wer einmal in der obersten Liga spiele, aus Gefälligkeit den Rest seines Lebens dort verbringen könnte. So seien die Tester in der Heimat der Gourmets sehr gut darin, Sterne zu verleihen, aber nicht, sie wieder abzuerkennen. „Das zweifelhafte Rennen der Sterneköche“ beleuchtet ein Artikel im Handelsblatt.
Das Oberlandesgericht Trier hat jetzt den Eintrag eines Gastronomen in einen Hygienepranger im Internet untersagt. Damit stützte das Oberverwaltungsgericht eine vorausgegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Trier. Die Richter argumentierten, dass die beanstandeten Mängel in dem Restaurant, Verbraucher nicht gefährdet hätten und bereits beseitigt worden seien. Eine Veröffentlichung des Lokals würde allerdings die Existenz des Wirtes infrage stellen.
Die Modernisierung der Nordsee-Filialen geht unvermindert weiter. Nachdem die Vorsitzende der Geschäftsführung im Januar einen Strategiewechsel angekündigt hatte, vor allem jüngere Kunden sollten durch die Modernisierungen erreicht werden, sind nun die ersten Auswirkungen zu bestaunen. Mit dem umgebauten Flaggshipstore am Berliner Alexanderplatz haben die Systemgastronomen am Wochenende ihr neues Aushängeschild eröffnet.