Gastronomie

Gastronomie

Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

So einfach kann es sein: Ein Mann betritt eine Augsburger Gaststätte, gibt sich als Bekannter der Geschäftsführung aus und bekommt von einer Angestellten die Kasseneinnahmen ausgehändigt. Das Problem war allerdings, dass die Geschäftsführung so gar nichts davon wusste und den Mann noch nie zuvor gesehen hatte. Nun hat sich die Polizei eingeschaltet und sucht nach einem ungefähr 45-jährigen Mann mit bayerischem Akzent – in Augsburg wahrscheinlich eine eher unzureichende Beschreibung.

Aus dem Alltag sind die Handys kaum noch wegzudenken. Ein Stuttgarter Gastronom wollte dies jedoch nicht so einfach hinnehmen und verhängte kurzerhand ein Hausverbot. Ihre Gäste sollten einen angenehmen und entspannten Abend haben und nicht durch Geklingel und Telefonate anderer gestört werden, so Restaurant-Chef Andreas Schlittenhardt. Ausnahmen seien nicht gestattet.

Gerd Käfer hat den Deutschen die Feinkost geschenkt. Jetzt erhielt er dafür den Acqua Panna Sonderpreis für das Lebenswerk. Im Rahmen der Gala zur „14. S.Pellegrino Kulinarischen Auslese“ feierte das "Who-is-who" der deutschen Spitzengastronomie die besten Köche Deutschlands und Österreichs. Besonders freute sich Sarah Henke. Die junge Küchenchefin des „Spices“ im A-ROSA Sylt wurde als beste Köchin Deutschlands ausgezeichnet. Die gebürtige Südkoreanerin überzeugte die Jury mit der innovativen Verbindung von fernöstlichen Aromen und nordfriesischer Bodenständigkeit.

„O´zapft is” in Chicago – die Millionen-Metropole am Rande der großen Seen ist um eine Attraktion reicher: Eine Schänke im Stil des Hofbräuhauses wurde eröffnet. Und diese ist nicht fest in bayerischen, sondern in Tiroler Händen. Das Bier strömt durch die Schankanlage der Firma Gruber aus Brixlegg, für die musikalische Unterhaltung ist die Tiroler Agentur AlpEvents verantwortlich. Und die haben den Bedarf klar erkannt: Wichtig sei auf jeden Fall eines, es müsse ordentlich Hofbräuhaus-Stimmung aufkommen.

Eugen Block zieht sich zurück. Schon nach Ostern will der Mann, für den 2.144 Beschäftigte unter anderem in 35 Restaurants und einem eigenen Hotel arbeiten, die Vorgänge in seinem Unternehmen nur noch von zu Haus aus im Sessel beobachten. Das verriet er zumindest der Zeitung „Die Welt“ in einem Interview. Und das, obwohl er selbst mit 73 noch fast jeden Tag in der Firma nach dem Rechten sieht.

Innovative Mitarbeiter sind an sich ja etwas Positives. Wenn sie aber anfangen, Fleisch von geschützten Tieren anzubieten, und das dann auch noch in der Zeitung, dann hört der Spaß schnell wieder auf. Oliver Ackermann, Küchenchef in Winterhude, schwärmte in der Morgenpost von Löwenfleisch, und dass man sich keine Sorgen machen müsse, was den Artenschutz anginge. Der erstaunte Chef des Restaurants las den Artikel und war wenig erfreut: Herr Ackermann werde für seinen verbalen Alleingang von ihnen abgemahnt oder entlassen, so seine Antwort. Dem Koch selbst tut seine Löwen-Idee mittlerweile leid. Er habe es einfach nicht besser gewusst.

Erfolg gibt Recht – so auch bei TV-Koch Frank Rosin, der in seiner gestrigen Folge ein echtes Traditionslokal vor der Pleite rettete. Seit 250 Jahren gibt es den „Hirsch“ im mittelsächsischen Oederan nun schon, doch fehlende Gäste und ein wachsender Schuldenberg waren einfach zu viel für die derzeitige Betreiberin. Dann schaltete sich der Bürgermeister ein und rief den prominenten Koch um Hilfe. Dass die Gastronomin anscheinend nicht sehr erpicht auf einen TV-Auftritt war, schien ihn dabei nur am Rande zu interessieren.

Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein BigMac gemacht wird, hat jetzt die Möglichkeit dazu. Gleich 1.000 Ausbildungsplätze und 1.300 neue Stellen bietet McDonald´s Deutschland in diesem Jahr. Und weil eine Ausbildung in der Systemgastronomie eben noch einiges mehr beinhaltet, als einfaches Burgerbraten, dürfen sich die künftigen Auszubildenden auch auf eine Übernahmequote von 80 Prozent freuen.