100 Euro No-Show-Strafe in Nürnberger Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Das Nürnberger Restaurant „Essigbrätlein“ hat die Nase voll von Gästen, die trotz Reservierung nicht zum Essen erscheinen. Seit Sommer müssen diese nun eine Geldstrafe von 100 Euro pro Person zahlen. Zuvor hatte das Restaurant immer wieder mit „No Shows“ zu kämpfen.

Im gesamten Jahr würden etwa 100 Personen trotz Reservierung nicht zum Essen erscheinen, verriet Inhaber Andree Köthe laut einem Bericht des Focus. Für ein Lokal, in dem etwa 30 Gäste Platz finden und ein 7-Gänge-Menü 195 Euro kosten soll, bedeutet das vor allem finanzielle Einbußen. Deswegen wurde bereits im Juli 2022 die neue Regelung eingeführt.

„Wir weisen darauf hin, dass aufgrund des hohen Aufwands, den unsere Küche betreibt, eine Buchung bindend ist“, so Köthe. Die Gäste müssen bei der Online-Reservierung die neuen AGBs akzeptieren. Wer bis zu 24 Stunden vorher seinen Tisch storniert, muss keine Gebühr zahlen.

„Der Gedanke ist dabei weniger, dass wir eine Rechnung schreiben, sondern, dass wir Druck aufbauen wollen“, erklärt der Gastronom, der auch weiterhin an seiner Strafe festhalten will. „Wir werden das auch rechtlich bis zum letzten Ende durchziehen“, so Köthe laut Bericht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.

RB Leipzig wechselt zur kommenden Saison den Catering-Partner für den Public-Bereich der Red Bull Arena. Die Compass-Tochter Levy übernimmt die Versorgung für die nächsten sechs Jahre.

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz hat Thüringer Gastronomen finanziell Luft verschafft. Welche Auswirkungen das auf Arbeitsplätze und Preise auf den Speisekarten hat, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den aus Deutschland stammenden Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt.

Frisches Bier, eine Horde Männer, Stammtischfeeling – dazu Frisierköpfe, Bürsten und Haargummis? Im Gasthaus Fux in München kommt zusammen, was man zunächst nicht zusammen vermutet.

Falkensteiner Camping führt mit der Marke Campo ein neues Gastronomiekonzept ein. Den Auftakt bildet ein Restaurant am Standort Klagenfurt, das von einem lokalen Pächter betrieben wird.

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.