1,3 Millionen Euro Investment: Jim Block eröffnet Premium-Burger-Konzept in Rostock

| Gastronomie Gastronomie

Die Burger-Kette Jim Block ist nach Rostock zurückgekehrt und hat ihr zwölftes Restaurant in Deutschland eröffnet. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,3 Millionen Euro wurde das erste Jim Block-Lokal in Mecklenburg-Vorpommern am Freitag eröffnet. Das Unternehmen gehört zur Block-Gruppe, zu der auch das Steak-Restaurant Block House zählt.

Burger-Tradition an historischem Standort

Die Neueröffnung bedeutet eine Rückkehr an einen Standort mit historischer Relevanz für Fast-Food-Anbieter. Wie Julian Pfitzner, Geschäftsführer der Block Gruppe, mitteilte, war das Gebäude vor der 25-jährigen Nutzung durch McDonald's bereits rund neun Jahre lang ein Jimmys Hamburger.

Das Restaurant befindet sich in einem denkmalgeschützten Eckhaus an der Breiten Straße 16. Die direkte Nachbarschaft zur Block House-Filiale soll Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe nutzen.

Modernisierung und nordisch-urbanes Design

Das gesamte Eckhaus wurde im Zuge der Eröffnung vollständig modernisiert. Das Investment ermöglichte die Schaffung von 120 Quadratmetern Gastraumfläche, die 77 Sitzplätze im Inneren sowie 42 Plätze auf einer Außenterrasse bieten. Die Gesamtfläche des Lokals wird mit 150 Quadratmetern angegeben.

Das Designkonzept kombiniert laut Unternehmensangaben nordische Klarheit mit moderner Urbanität. Elemente wie Backstein, Delfter Fliesen, eine Containeroptik sowie neue Möbel im Industriestyle und eine halboffene Decke prägen das Ambiente.

Zusätzlich wurden funktionale Neuerungen umgesetzt, darunter eine veränderte Küchenaufteilung zur Optimierung der Arbeitsabläufe für das 17-köpfige Team.

Qualitätsanspruch und regionale Beschaffung

Jim Block-Geschäftsführer Sven Freystatzky zeigte sich erfreut über den Start: „Wir sind überglücklich, jetzt loszulegen, um die Burger-Fans hier in Rostock für Jim Block zu begeistern.“

Kulinarisch setzt die Marke auf Kontinuität: beste Rindfleischpattys und Produkte, die zu rund 80 Prozent aus eigener Herstellung stammen. Das Rindfleisch wird von Partner-Landwirten bezogen, die am Block House-Rinderzuchtprogramm in Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sind.

Freystatzky hob den Anspruch hervor, dass modernes Fast Casual Dining zugleich nachhaltig und hochwertig sein könne. Er betonte, die Konzentration liege auf dem, „was Jim Block seit über 50 Jahren stark macht: Qualität, Handwerk und Authentizität.“

Speiseangebot und digitale Bestellmöglichkeiten

Zum Start beinhaltet das Angebot Klassiker wie Hamburger, Cheeseburger, den JB Champigon, Crispy Chicken und Pommes. Ergänzt wird die Karte durch Huft Medaillons und Ofenkartoffeln. Die Speisekarte wird zunächst in einer verkleinerten Version angeboten, um dem Team Zeit für die Einarbeitung zu geben, und soll sukzessive erweitert werden.

Hinsichtlich des Services setzt das Restaurant auf digitale Lösungen: Bestellungen sind per QR-Code am Tisch oder an einem Terminal möglich, wobei auch die klassische Bestellung am Counter beibehalten wird.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 11:20 bis 22:00 Uhr, freitags und samstags bis 23:00 Uhr. Die Eröffnung wurde mit geladenen Gästen, darunter Unternehmer Eugen Block und seine Familie, gefeiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.