30 Jahre Jeunes Restaurateurs Deutschland

| Gastronomie Gastronomie

Vor 30 Jahren wurden die Jeunes Restaurateurs Deutschland (JRE) gegründet. Das Jubiläum feiert die Vereinigung mit einem besonderen Angebot: Erstmals in der dreißigjährigen gemeinsamen Geschichte gibt es an einem Tag in nahezu allen Restaurants das gleiche Menü – von jedem Mitglied mit dem eigenen individuellen Kochstil interpretiert. Über das Jubiläum sollen sich aber nicht nur die Jeunes Restaurateurs und ihre Gäste freuen: Ein Teil der Einnahmen aus dem Verkauf des Menüs wird der DKMS zugutekommen.

Seit dem Jahr 1991 gibt es die deutsche Sektion der Jeunes Restaurateurs nun. Ganze 30 Jahre, in denen die deutschen Spitzenköchinnen und -köche eine Fülle an köstlichen Gerichten zubereitet haben. Bis heute gab es aber noch nie ein einheitliches JRE Menü, das gleichzeitig in allen Restaurants der Mitglieder angeboten wird. Das soll sich pünktlich zum anstehenden Jubiläum der JRE Deutschland nun ändern.

Das Heritage Dinner – das in allen Restaurants zum gleichen Preis in Höhe von 129 Euro angeboten wird – wartet mit klassischen Gerichten der Spitzenküche auf. Zum Start gibt es eine Variation von Wachtel, gefolgt von Ravioli in Tomatensud, Hummer Thermidor und Filet Wellington. Zum Abschluss ein Dauerbrenner auf deutschen Speisekarten – Pfirsich Melba. „Auch wenn in jedem Restaurant das gleiche Menü auf der Karte steht, wird nirgendwo genau das Gleiche auf den Teller kommen“, so Alexander Huber. „Unsere Mitglieder werden auch bei den Klassikern ihre eigene Handschrift zeigen. An einem einzigen Tag zeigen wir so die große Vielfalt der deutschen Spitzenküche.“

Die Warenkörbe mit den Zutaten kommen von den JRE-Partnern RUNGIS express und Deutsche See. Präsident Alexander Huber freut sich auf die Aktion: „Diese Gerichte sind absolute Klassiker, die jede Köchin und jeder Koch irgendwann mal zubereitet hat. In letzter Zeit erleben sie ihre Renaissance – Klassiker sind total aktuell, genauso wie die Jeunes Restaurateurs“. Ein Teil der Einnahmen aus dem Verkauf der Menüs soll der DKMS zugutekommen. Die Vereinigung mit Sitz in Tübingen widmet sich dem weltweiten Kampf gegen Blutkrebs – und feierte dieses Jahr ebenfalls ihr 30-jähriges Bestehen. Zusätzlich wollen die JRE auf der eat!Berlin im November Spenden für die Organisation sammeln. Der Gesamtbetrag soll der DKMS dann auf der JRE Jubiläumsgala im November übergeben finden. Der feierliche Abschluss des Jubiläums wird bei Martin Scharff auf dem Heidelberger Schloss zelebriert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.