Abgang auf dem Süllberg? Karlheinz Hauser relativiert Berichterstattung

| Gastronomie Gastronomie

Nachdem zuletzt berichtet wurde, dass der Zwei-Sterne-Koch Karlheinz Hauser den Süllberg verlassen und er den Pachtvertrag nicht verlängern will, relativiert der bekannte Gastronom nun die mediale Darstellung. Alles werde wie aus dem Nichts aufgebauscht. Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen.

Nachdem zuletzt berichtet wurde, dass der Zwei-Sterne-Koch Karlheinz Hauser den Süllberg verlassen und er den Pachtvertrag nicht verlängern will, relativiert der bekannte Gastronom nun die mediale Darstellung. Dass der Pachtvertrag auslaufen werde, sei schon länger bekannt. „Es hat sich ja nichts geändert und alles wird wie aus dem Nichts aufgebauscht“, sagte er gegenüber Rolling Pin. Außerdem macht er Hoffnung: Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen.

Hauser, der seit 2002 Hausherr auf dem Süllberg ist, bestätigt, dass er immer wieder Anfragen von Investoren bekäme. Ganz abgeneigt, mit ihnen gemeinsame Sachen zu machen, ist er offenbar nicht. „Wenn sich der Richtige findet, der Lust hat, das ganze Ding aufzuhübschen und ein cooles Konzept daraus zu machen, dann könnte ich mir vorstellen, in irgendeiner Form am Süllberg weiter mitzuwirken.“

Aktuell wolle er jedoch die Lage sondieren und sich die Zeit nehmen, um seine berufliche Zukunft zu planen. „Wenn ich gemerkt habe, dass etwas nicht so lief, wie ich es wollte, habe ich mich nach Neuem umgesehen – damals bin ich in Berlin im Adlon gelandet und wenig später habe ich die Location am Süllberg gepachtet. Ich versuche, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein“, so der Sterne-Koch. Er freue er sich auf die kommenden Monate. Auch die Poké You-Lokale in Rastatt und Frankfurt laufen weiter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel The Capra organisiert im Juni 2026 gemeinsam mit dem Yale-Historiker Paul Freedman ein dreitägiges Seminar zur Geschichte der Schweizer Gastronomie. Die Veranstaltung thematisiert die kulinarische Entwicklung von der Belle Époque bis zur Gegenwart.

Von der Küche der Queen auf einen Acker in Darmstadt: Stefan Pappert kochte für rund 100 Gäste Variationen des Edelgemüses bei der offiziellen Eröffnung der Spargelsaison.

Basketball-Star LeBron James eröffnet in seiner Heimatstadt Akron das Restaurant Buckets. Der Betrieb dient gleichzeitig als Ausbildungsstätte für Teilnehmer seines sozialen Förderprogramms.

Das Restaurant Horváth in Berlin plant für Oktober 2026 eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Own the Pass“, bei der junge Köche für einen Abend den Betrieb übernehmen sollen. Bewerbungen sind bis Juni 2026 mit Konzept und Lebenslauf möglich

Burger King hat eine landesweite Rekrutierungsoffensive gestartet, um bis zu 60.000 neue Stellen in seinen knapp 6.500 Restaurants in den USA zu besetzen. Die Suche umfasst sowohl Einstiegspositionen als auch das Management.

Frische Spargelgerichte, vegane Highlights und alkoholfreie Drinks: Hessens Außengastronomie will mit neuen Trends in die Freiluftsaison starten. Doch höhere Kosten und Konsumzurückhaltung setzen die Betriebe unter Druck.

Taco Bell plant laut Medienberichten einen neuen Markteintritt in Deutschland. Neben ersten Standorten werden auch Details zur Franchise-Struktur und zu beteiligten Partnern bekannt.

Der Durchschnittspreis für einen halben Liter Bier ist einer Datenanalyse des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp zufolge in größeren baden-württembergischen Städten spürbar gestiegen – von 3,86 Euro zu Beginn des Sommers 2025 auf zuletzt 4,88 Euro.

Das Restaurant 5 in Stuttgart hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung abgeschlossen und setzt seinen Betrieb mit einem neuen Investor fort. Wie das Unternehmen mitteilt, ist damit der Fortbestand des Betriebs langfristig gesichert.

Yannick Alléno übernimmt mit insgesamt 18 Michelin-Sternen die weltweite Spitzenposition unter den aktiven Köchen. Der entscheidende Zuwachs resultiert aus der aktuellen Bewertung des Restaurants Monsieur Dior sowie neuen Sternen in Monaco.