Acht Kandidaten für „Koch des Jahres“-Finale qualifiziert

| Gastronomie Gastronomie

Die letzte Bewerberrunde für den Live-Wettbewerb „Koch des Jahres“ ist abgeschlossen. Acht neue Talente konnten sich im schriftlichen Vorentscheid durchsetzen und dürfen ihr Können am 18. Juli 2021 im Kameha Grand Hotel Bonn unter Beweis stellen. Nur zwei der acht Kandidaten werden ins Finale einziehen und sich somit die Chance auf den Titel und 10.000 Euro Preisgeld sichern.

Über hundert Bewerber hatten sich mit ihrem Drei-Gänge-Menü auf die letzten Plätze im Live-Wettbewerb beworben. Doch nur acht von ihnen konnten sich im schriftlichen Vorentscheid durchsetzen und sich so als Kandidaten qualifizieren. Ihre beruflichen Hintergründe könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie sind Chef de Partie, Souschef, Küchenchef oder führen bereits ihr eigenes Restaurant. Sie kommen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland, sind 25 bis 50 Jahre jung und sind im Fine Dining, in der Sterneküche oder in der Betriebskantine zu Hause.

Die Kandidaten:

  • Yann Bosshammer – Souschef, Opus V**, Mannheim
  • Stephan Haupt – Souschef, Ente*, Wiesbaden
  • Maximilian Huber – Chef de Partie, Restaurant Widder**, Zürich (CH)
  • Udo Knörlein – Küchenchef & Geschäftsführer, Kitchen Library, Berlin
  • Nicolas Rathge  – Küchenchef & Geschäftsführer, Oma Wilma, Sylt
  • Jessica Maggetti – Betriebsleiterin mit Kochfunktion, SAG Personalrestaurant, Dietlikon (CH)
  • Peter Reithmayr – Küchenchef, Gourmet Restaurant Aqarium und den Geinberg 5 Villen, Geinberg (AT)
  • Michael Wankerl – Küchenchef & Geschäftsführer, Gerüchteküche, Graz (AT)

Nur zwei der Kandidaten werden sich im Vorfinale am 18. Juli 2021 den Einzug ins Finale sichern können, welches im Oktober 2021 im Rahmen der Anuga stattfinden wird. Ein Schweizer Sternekoch und ein badischer Küchenchef haben sich bereits für das Finale qualifiziert. Welches dieser acht Talente wird es ihnen gleichtun? 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.