ALEX expandiert in Augsburg ab 2026

| Gastronomie Gastronomie

Die ALEX-Freizeitgastronomie plant die Eröffnung ihres 43. deutschen Betriebes in Augsburg voraussichtlich Anfang April 2026. Als Standort wurde ein historisch anmutendes Büro- und Geschäftshaus in der Annastraße 3 gewählt, einer hochfrequentierten Fußgängerzone in der Altstadt. In unmittelbarer Nähe befinden sich touristische Attraktionen wie das Rathaus, der Augsburger Dom und die Fuggerei, die zum UNESCO-Welterbe zählen.

Langfristiger Mietvertrag und hohe Investition

Die Mitchells & Butlers Germany GmbH (MABG), Betreiberin des ALEX-Konzepts, schloss im Oktober einen langjährigen Mietvertrag mit Values Real Estate für das „ALEX Augsburg“ ab. Zuvor hatte das städtische Bauamt die Genehmigung für einen umfangreichen Innenumbau erteilt. Die MABG beziffert die Kosten für den Umbau auf rund 1,7 Millionen Euro.

Der neue Betrieb wird im Erdgeschoss auf einer Gastraumfläche von etwa 470 Quadratmetern Platz für rund 200 Sitzplätze bieten. Zusätzlich sind 100 weitere Sitzplätze auf einer Außenterrasse geplant.

Sechster Standort in Bayern

Für MABG-Geschäftsführer Bernd Riegger ist Augsburg der sechste ALEX-Standort im Freistaat Bayern, wo das Unternehmen bereits in München, Regensburg, Nürnberg und Fürth vertreten ist.

Riegger wird in der Pressemitteilung zitiert: "Die Annastraße verbindet ein umfassendes Einkaufserlebnis mit dem Charme und der Geschichte Augsburgs. Der Standort bildet damit den idealen Rahmen für unsere emotionale, gastronomische Erlebniswelt, die bereits um 8.00 Uhr morgens mit dem einzigartigen ALEX-Frühstücksbuffet beginnt und bis spät abends andauert. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem kulinarischen Ganztagesangebot in einem einladenden Wohlfühlambiente zu einem attraktiven Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen werden.“

Gastronomie- und Design-Konzept

Das ALEX versteht sich als unkomplizierte Fullservice-Erlebnisgastronomie und Ganztageskonzept unter dem Motto „Frühstück – mittags – abends – immer!“. Das kulinarische Angebot reicht von Frühstücks- und Brunchbuffet bis hin zu internationalen Gerichten wie Bowls, Flammkuchen, Schnitzeln, Burgern und Curries.

Das Interieur folgt dem „Urban Living“-Design-Konzept, das auf urbanes Flair und Entspanntheit abzielt. Zentrale Elemente sind von der Decke hängende Pflanzen sowie eine Farbgestaltung, die von warmen Creme-, Grün-, Türkis-, Kupfer- und Senftönen dominiert wird. Ziel der Markenphilosophie ist es, positive Emotionen zu wecken und ein zweiter Wohlfühlort neben dem Zuhause zu sein. Dies wird durch die Kombination unterschiedlicher Stile, wie Industrial Design, Mosaikfliesen, Samtoptik und florale Dessins, sowie durch das Zusammenspiel von Mobiliar, Artworks und Artworks mit lokalen Motiven erreicht.

Für das „ALEX Augsburg“ werden rund 60 Mitarbeitende in Service und Küche gesucht. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hamburger Foodservice Preis 2026 ehrt Karls Erlebnis-Dörfer und Haferkater für ihre wirtschaftlichen Erfolge. Der diesjährige Ehrenpreis ging an Henry McGovern, der über drei Jahrzehnte die Entwicklung der Restaurantgruppe AmRest beeinflusste.

Die Initiative „Lokalhelden gesucht“ startet in die zweite Runde: Kleine Gastronomiebetriebe können ab sofort ein Preisgeld von 20.000 Euro sowie Sachleistungen gewinnen, um ihre wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Das Althoff Seehotel Überfahrt schließt die Neugestaltung der Überfahrer Bar ab. Neben einem neuen Designkonzept setzt Barchef Christian Chilla auf eine Mischung aus Klassikern und monatlich wechselnden Eigenkreationen.

Im Terminal 1 des BER hat die neue Bar Adler & Bär eröffnet. Auf 210 Quadratmetern bietet Betreiber Casualfood Klassiker mit regionalem Bezug, die in Form von kleinen Portionen oder Zwischenmahlzeiten serviert werden.

Das Kölner Restaurant NOI sichert sich den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 auf der Internorga. Das Konzept überzeugt durch die Verbindung von italienischer Tradition, Gemeinschaftsgefühl und effizienter Datenanalyse per KI.

Das frühlingshafte Wetter lockt Menschen in die Eisdielen. Neben neuen Sorten warten dort mancherorts auch erneut gestiegene Preise. Doch es gibt auch Möglichkeiten zum Sparen.

16 Köche kämpfen in der Münchener Allianz Arena um den Einzug in das Finale des „Koch des Jahres“. Der Wettbewerb setzt 2026 auf ein neues Konzept rund um Kindheitserinnerungen und internationale Vielfalt.

Mit der Eröffnung im Mandarin Oriental Conservatorium bringt Yotam Ottolenghi sein Gastronomiekonzept erstmals nach Amsterdam. Das Restaurant setzt auf regionale Produkte, ein pflanzenfokussiertes Menü und ein Design des langjährigen Partners Alex Meitlis.

Wegen Sanierungen im Nassauer Hof zieht das Wiesbadener Sternerestaurant Ente ab März 2026 vorübergehend in das Kloster Eberbach um. Das bewährte Team um Küchenchef Michael Kammermeier bleibt erhalten und setzt künftig verstärkt auf regionale Produkte im historischen Pfortenhaus.

Das Hamburger Start-up goodBytz liefert mit SAM eine vollautomatische Containerküche an die U.S. Army nach Südkorea. Das System ermöglicht die frische Zubereitung von bis zu 30 Mahlzeiten in wenigen Minuten – und das unabhängig von lokaler Kücheninfrastruktur.