Auch Augustiner-Wirt hält veröffentlichte Hygieneberichte für Internet-Pranger

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Auf der Online-Plattform „Topf Secret“ haben 15.000 Bürger bei den zuständigen Behörden Hygiene-Berichte von 26.000 Restaurants, Bäckereien und anderen Lebensmittelbetrieben beantragt und teilweise auch veröffentlicht. Der Dehoga forderte bereits eine gesetzliche Klarstellung, ob die Berichte überhaupt auf der Webseite der Food-Lobbyisten gezeigt werden dürfen (Tageskarte berichtete).


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Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) kritisierte: „Die Macher müssen respektieren, dass durch Veröffentlichungen der Kontrollberichte unternehmerische Existenzen gefährdet werden können“, so der Dehoga. „Wir werden nicht zulassen, dass ‚Topf Secret‘ die Grundrechte der Unternehmer außer Acht lässt“, kündigte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges an.

Da konnte Gregor Lemke, Chef des Augustiner Klosterwirts, nun in der Bild nur zustimmen. Er fürchtet durch eine Veröffentlichung einen Imageschaden für die Wirte mit Folgen wie Umsatzeinbußen. Er würde sich, wenn es auf ,topfsecret‘ stehen würde, wie an den Pranger gestellt fühlen, erklärte Lemke der Redaktion. Schließlich würden viele Verbraucher, die die Berichte lesen, die fachlichen Inhalte gar nicht verstehen. 

Dem schloss sich auch der Dehoga Bayern an. Dabei könne es sich um eine aufgeplatzte Fliese handeln, bei der die Reparatur bereits in die Wege geleitet wurde, so Thomas Geppert. Die Hygienevorschriften seien bereits strikt: Hätte ein Betrieb katastrophale Zustände, dann wäre er schon längst geschlossen worden!


 

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