Auch in Hessen sterben die Gasthöfe

| Gastronomie Gastronomie

Nicht nur in Bayern sterben die Wirtshäuser, auch in Hessen schließen immer mehr Gasthöfe für immer ihre Pforten. Ganz im Gegensatz zur Autoindustrie würden Hotels und Gaststätten aber mit ihren Problemen allein gelassen, kritisierte DEHOGA-Hessen-Präsident Gerald Kink nun in der Frankfurter Neuen Presse. Kink betreibt zusammen mit seiner Ehefrau das Hotel Oranien in Wiesbaden und ist Präsident des hessischen Dehoga-Landesverbandes. So zählte der Verband vor zehn Jahren noch 3.000 Gasthäuser, mittlerweile sind es nur noch 1.200. Betroffen ist in erster Linie der ländliche Raum. Und ein Ende sei laut Kink nicht in Sicht. Darunter leiden vor allem die Gäste, die nach gutbürgerlicher Küche Ausschau halten. So sei es etwa bei einem Ausflug in den Taunus ratsam, sich vorher schlau zu machen und genau zu planen. Schließlich seien die Gasthöfe heutzutage rar gesät. 

Für die Anwohner bedeutet der Verlust ihres Gasthauses immer auch ein Verlust an Lebensqualität. Die Gründe sind die gleichen wie überall: Probleme mit der Nachfolge, Fachkräftemangel, finanzielle Engpässe und die Bürokratie. Um die Probleme zu lösen, forderte Kink größere Unterstützung durch die Landesregierung. Da sind ihm die Bayern allerdings schon weit voraus

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rhubarb Hospitality Collection und Unibail-Rodamco-Westfield haben ihre Planungen für zwei Gastronomiebetriebe im Westfield Hamburg-Überseequartier konkretisiert. Das Restaurant Elemente soll am 30. April 2026 eröffnen. Die Dachbar AirBar13 ist laut Mitteilung für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 vorgesehen.

Unbekannte haben ein israelisches Restaurant in München angegriffen, Fensterscheiben zerstört und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht. Polizei, Justiz und Betreiber gehen von einem antisemitischen Motiv aus, Politiker zeigen sich entsetzt.

Ob gemeinsam Stricken im Kino, Pub-Quiz spielen oder zusammen Lieder schmettern im Stadion - Events mit Gemeinschaftsgefühl sind in Hessen gefragt. Das kommt auch den Veranstaltern zugute.

Die Pub-Kultur ist den Briten heilig. Nun wagt sich sogar eine deutsche Supermarktkette in das Geschäft - hinter der Idee eines Lidl-Pubs stecken allerdings ungewöhnliche Umstände.

Das Stuttgarter Frühlingsfest naht – und wer aufs Geld achten muss, kann zumindest beim Bierpreis etwas durchatmen. Es soll keine Überraschungen geben, sagen die Wirte.

Am Flughafen Stuttgart ist ein weiteres gastronomisches Angebot gestartet: Casualfood hat im Gatebereich das Konzept Beans & Barley eröffnet. Das teilt der Flughafen in einer Mitteilung mit. Das Selbstbedienungsrestaurant richtet sich nach Angaben des Betreibers an Fluggäste vor dem Abflug und befindet sich im Wartebereich der Gates.

Die Nasa veröffentlicht Details zur Verpflegung der Artemis-2-Crew und weist Spekulationen über ein schwebendes Glas Nuss-Nugat-Creme zurück. Rund 189 Speisen stehen den Astronauten während ihres Flugs zur Auswahl.

Das Hotel The Capra organisiert im Juni 2026 gemeinsam mit dem Yale-Historiker Paul Freedman ein dreitägiges Seminar zur Geschichte der Schweizer Gastronomie. Die Veranstaltung thematisiert die kulinarische Entwicklung von der Belle Époque bis zur Gegenwart.

Von der Küche der Queen auf einen Acker in Darmstadt: Stefan Pappert kochte für rund 100 Gäste Variationen des Edelgemüses bei der offiziellen Eröffnung der Spargelsaison.

Basketball-Star LeBron James eröffnet in seiner Heimatstadt Akron das Restaurant Buckets. Der Betrieb dient gleichzeitig als Ausbildungsstätte für Teilnehmer seines sozialen Förderprogramms.