Außengastronomie - BdSt erfasst Terrassengebühren in 200 deutschen Städten

| Gastronomie Gastronomie

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat seinen Terrassengebührenvergleich 2026 um konkrete Einzeldaten ergänzt. Aus der vorliegenden Auswertung für 200 Städte geht hervor, dass die Gebühren für Außengastronomieflächen teils erheblich variieren.

Die Daten beziehen sich laut BdSt auf einen einheitlichen Musterbetrieb mit 25 Quadratmetern Fläche in zentraler Innenstadtlage für den Zeitraum von Mai bis September.

Bamberg, Darmstadt und Bonn mit den höchsten Gebühren im Vergleich

Nach Auswertung der vorliegenden Daten erhebt Bamberg mit 2.000 Euro die höchste Terrassengebühr im Vergleich der untersuchten Städte. Es folgen Darmstadt mit 1.875 Euro und Bonn mit 1.813 Euro.

Weitere hohe Werte zeigen sich unter anderem in Trier mit 1.563 Euro sowie in Hannover mit 1.477 Euro. Diese Angaben ergeben sich direkt aus den vom BdSt bereitgestellten Datensätzen.

Mehrere Städte erheben laut Daten keine Terrassengebühren

Am unteren Ende der Skala weisen mehrere Städte Gebühren von 0 Euro aus. Dazu zählen unter anderem Garbsen, Sindelfingen, Velbert, Krefeld und Iserlohn.

Die Daten geben keine Auskunft darüber, aus welchen Gründen in einzelnen Kommunen keine Gebühren erhoben werden.

Durchschnittswert liegt laut Auswertung bei rund 580 Euro

Über alle untersuchten Städte hinweg ergibt sich aus den Daten ein durchschnittlicher Wert von 579,6 Euro für den betrachteten Zeitraum. Der Median liegt bei 545 Euro, was bedeutet, dass die Hälfte der Städte Gebühren unterhalb dieses Wertes erhebt.

Ein Viertel der Städte verlangt laut Datensatz weniger als 354,5 Euro, während ein weiteres Viertel mehr als 753,25 Euro berechnet.

Datengrundlage basiert auf kommunalen Satzungen laut BdSt

Wie der BdSt mitteilt, stammen die Daten aus den jeweiligen Sondernutzungssatzungen der Kommunen. Für den Vergleich wurde ein einheitliches Szenario zugrunde gelegt, um die Gebühren zwischen den Städten vergleichbar zu machen.

Zusätzliche Kosten wie Verwaltungsgebühren sind laut Mitteilung nicht Bestandteil der Berechnung.


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.

Ruff’s Burger expandiert in das Rhein-Main-Gebiet und eröffnet am 3. April einen neuen Standort in der Wiesbadener Altstadt. Das Konzept setzt auf eine Kombination aus klassischen Burger-Varianten und einer Kooperation mit einem regionalen Weingut.

Das Gastronomieunternehmen cuisyn hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und übernimmt mehrere Betriebe im Rhein-Main-Gebiet. Mit dem Kapital plant das Unternehmen eine weitere Expansion.

Potsdam führt zum 1. Juli 2026 eine Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen ein. Während die Stadt auf mehr Sauberkeit und weniger Müll abzielt, äußern Branchenverbände Kritik an zusätzlichen Belastungen für Betriebe und Verbraucher.

Eine YouGov-Auswertung zeigt: Weniger Gäste besuchen Restaurants, und pro Besuch wird weniger bestellt. Die Mehrwertsteuersenkung verändert das Verhalten der Konsumenten bislang nur begrenzt.

Die Betreiber des Restaurants Maerz beenden ihren Betrieb in Bietigheim-Bissingen zum 31. Dezember 2026. Als Gründe für die Standortaufgabe nennt das Unternehmen begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten und das Ende der Zusammenarbeit unter den aktuellen Pachtbedingungen.

Klüh Catering übernimmt die Mitarbeitergastronomie im neuen Condor-Hauptsitz am Frankfurter Flughafen. Das Konzept umfasst die Versorgung von täglich 300 Gästen sowie den Betrieb öffentlicher Gastronomieflächen im Quartier Gateway Gardens.