Axtwerfen wird neuer Kneipen-Trendsport in den USA

| Gastronomie Gastronomie

Billiard, Kicker und Dart waren gestern: In Kanada und den USA, wo die Menschen zu Waffen ja ein etwas anderes Verhältnis haben, fliegen in vielen Kneipen jetzt die Äxte. Der Sport ist natürlich sehr instagrammable und findet daher schnell Verbreitung.

Bereits vor einem Jahr berichtet Forbes, dass es Beilwurf-Bars in Baltimore, Philadelphia, Detroit, Austin, Charlotte, Denver und Brooklyn gäbe. Das Magazin geht davon aus, dass die erste Axtwurfanlage in Nordamerika im Jahr 2011 in Toronto eröffnet hat.

Barkeeper und Schauspieler Matt Wilson betreibt mit seiner „Backyard Axe Throwing League“ mehr als ein Dutzend Standorte in den USA und Kanada. „Es ist so sicher wie nur möglich. Es ist so sicher wie Darts oder Bowling“, sagte Geoff Kretchmer von Detroit Axe der Website „Eater“ 2018.

Beim Axtwerfen handelt um einen Gruppensport, bei dem eine Runde zwischen 35 und 45 Dollar pro Person. Eine Axtwurfrunde dauert in der Regel zweieinhalb bis drei Stunden, je nach Größe der Gruppe. Die Bar sorgt für die gesamte Ausrüstung, einschließlich der Äxte.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.