Backwerk will die Fastfood-Riesen angreifen

| Gastronomie Gastronomie

2001 startete der Discount-Bäcker Backwerk in Deutschland und brachte den Markt ordentlich in Bewegung. Nun will das Unternehmen die ganz großen Brötchen backen und laut Horizont zu einer wichtigen Nummer in der Systemgastronomie werden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein ehemaliger Subway-Manager. 

Wie Horizont berichtet, gehe es bei der neuen Ausrichtung um einen radikalen Kurswechsel. Die Zukunft der Marke präsentiere sich bereits in der Filiale in Bochum, in der nichts mehr an die gewohnten Discount-Backstuben erinnere. Sogar einen Lounge-Bereich gebe es nun in der ersten Etage. Verantwortlich für den Kursschwenk ist Gordon Faehnrich, der vorher bei Subway für das Marketing zuständig war. Statt auf Preiskampf möchte Faehnrich lieber auf „qualitative Themen“ setzen, wie er im Interview verriet. Eines dieses Themen ist die „Ehrliche Stulle“, mit der Backwerk nun durchstarten will. Belegte Brote hätten zwar auch andere Bäckereien im Angebot, bei Backwerk gebe es jedoch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Die Bochumer Filiale sei allerdings eine Maximalforderung. An anderen Standorten müssten zunächst die räumlichen Voraussetzungen geprüft werden. Dabei hat das Unternehmen zwei Kundengruppen im Visier: An Hochfrequenzlagen sollen vor allem die Bedürfnisse der Pendler befriedigt werden, in den Innenstädten geht es hingegen um eine längere Verweildauer der Gäste. Die bisherigen Platzhirsche der Systemgastronomie hat Faehnrich ebenfalls schon im Blick: Es finde eine Food-Revolution statt, die die großen Player aufgrund ihrer eingefahrenen Prozesse gar nicht auf dem Schirm hätten, erklärte Faehnrich der Horizont-Redaktion
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.