Baden-Württemberg: Keine Maskenpflicht für Gastro-Mitarbeiter im Freien

| Gastronomie Gastronomie

Das Wirtschaftsministerium in Baden-Württemberg hat bestätigt, dass für Beschäftigte im Außenbewirtungsbereich von Gaststätten keine Maskenpflicht besteht. Das hat der DEHOGA im Südwesten auf seiner Webseite mitgeteilt.

Das für Auslegungsfragen im Zusammenhang mit der Corona VO Gaststätten zuständige Wirtschaftsministerium hat Demnach auf Anfrage am 18.6.2020 klargestellt, dass Beschäftigte zwar in allen Räumen der Gaststätte mit Gästekontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung  zu tragen haben (es sei denn, dies ist den Beschäftigten aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar oder es besteht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz), diese Pflicht aber nicht für den Außenbewirtungsbereich einer Gaststätte gilt.

Die CoronaVO Gaststätten verstehe unter dem Begriff „Räume“ Räumlichkeiten im Innenbereich. Der Verzicht auf eine Maskenpflicht im Freien sei damit begründet, dass es im Gegensatz zu geschlossenen Räumen im Freien zu keiner Konzentration der Viren in der Luft kommen kann.

Mit dieser Klarstellung bestätigt das Wirtschaftsministerium die Auslegung des DEHOGA Baden-Württemberg und schafft damit Rechtssicherheit, da einige Ordnungsämter von Beschäftigten in der Gastronomie auch im Freien das Tragen einer Maske verlangt haben.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.