Baden-Württemberg: Keine Maskenpflicht für Gastro-Mitarbeiter im Freien

| Gastronomie Gastronomie

Das Wirtschaftsministerium in Baden-Württemberg hat bestätigt, dass für Beschäftigte im Außenbewirtungsbereich von Gaststätten keine Maskenpflicht besteht. Das hat der DEHOGA im Südwesten auf seiner Webseite mitgeteilt.

Das für Auslegungsfragen im Zusammenhang mit der Corona VO Gaststätten zuständige Wirtschaftsministerium hat Demnach auf Anfrage am 18.6.2020 klargestellt, dass Beschäftigte zwar in allen Räumen der Gaststätte mit Gästekontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung  zu tragen haben (es sei denn, dies ist den Beschäftigten aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar oder es besteht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz), diese Pflicht aber nicht für den Außenbewirtungsbereich einer Gaststätte gilt.

Die CoronaVO Gaststätten verstehe unter dem Begriff „Räume“ Räumlichkeiten im Innenbereich. Der Verzicht auf eine Maskenpflicht im Freien sei damit begründet, dass es im Gegensatz zu geschlossenen Räumen im Freien zu keiner Konzentration der Viren in der Luft kommen kann.

Mit dieser Klarstellung bestätigt das Wirtschaftsministerium die Auslegung des DEHOGA Baden-Württemberg und schafft damit Rechtssicherheit, da einige Ordnungsämter von Beschäftigten in der Gastronomie auch im Freien das Tragen einer Maske verlangt haben.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Zwei-Sterne-Restaurant Ammolite im Europa-Park hat unter dem neuen Namen „House of Light“ nach einer Modernisierung wiedereröffnet. Küchenchef Peter Hagen-Wiest setzt weiterhin auf eine klassisch europäische Küche mit regionalem Fokus in einem neu gestalteten Ambiente.

Der neue Michelin Guide Frankreich & Monaco 2026 ist vorgestellt worden. Wie der Veranstalter mitteilt, wurde die Auswahl im Grimaldi Forum in Monaco präsentiert. Insgesamt umfasst die aktuelle Ausgabe 668 Sterne-Restaurants, darunter 31 Häuser mit drei Sternen, 84 mit zwei Sternen und 553 mit einem Stern.

Das Restaurant Noma hat einen Bericht zu Arbeitsbedingungen veröffentlicht. Hintergrund sind Vorwürfe gegen Küchenchef René Redzepi sowie eine breitere Debatte über Strukturen in der Spitzengastronomie.

Lieferando hat in Hamburg ihre Awards für das Jahr 2025 verliehen und dabei Infinity Sushi zum bundesweiten Gesamtsieger gekürt. Erstmals erhielten auch Unternehmen aus dem Lebensmittel- und Einzelhandel eigene Auszeichnungen in dem nutzerbasierten Ranking.

Die Caterer im Dehoga fordern für das Jahr 2026 umfassende wirtschaftliche Reformen und warnen vor zusätzlichen Belastungen durch die geplante Tierhaltungskennzeichnung. Neben dem Abbau von Bürokratie setzt sich der Verband für eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten ein.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland feiern im Jahr 2026 ihr 35-jähriges Bestehen und setzen mit dem Jubiläumsmotto „Genuss, der weitergeht“ verstärkt auf Nachwuchsförderung und soziale Projekte.

Jamie Oliver hat ein neues „Jamie’s Italian“ in London eröffnet. Der Standort am Leicester Square markiert laut Medienberichten die Rückkehr der Marke nach der Insolvenz im Jahr 2019.

Katharina Aichhorn aus Baden-Baden gewinnt den Next Chef Award 2026 auf der Internorga in Hamburg. Im Finale setzte sie sich mit einem exakt nachgekochten Gericht gegen internationale Konkurrenz durch.

In der Motorworld Region Stuttgart in Böblingen ist ein neues Restaurant eröffnet worden. Gleichzeitig wurde ein  Hotel am Standort neu ausgerichtet. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, umfasst das Angebot nun das Motorworld Inn Restaurant sowie das Motorworld Inn Hotel, das aus dem bisherigen V8-Classic-Hotel hervorgegangen ist.

Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) sucht wegweisende Konzepte für das Jahr 2026. Bis Anfang Mai können Unternehmen ihre Bewerbungen für den Branchenpreis einreichen, der im September verliehen wird.