Bayerische Biergärten wappnen sich für Ansturm am Wochenende

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Nach viel Regen und niedrigen Temperaturen verabschiedet sich der Mai am Wochenende versöhnlich: Es ist vielerorts wohl Biergartenwetter angesagt. Viele Menschen haben sich bereits einen Außenplatz reserviert. Die Biergärten wappnen sich für entsprechend viele Gäste.

Sonne und Wolken sollen sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Samstag und Sonntag abwechseln. Die Temperaturen könnten dann den Angaben nach in einigen Teilen Bayerns bis auf maximal 21 Grad steigen. Im Fichtel- und Mittelgebirge soll es dagegen mit 13 bis 14 Grad noch kühl bleiben.

Beim Restaurant Gutmann am Nürnberger Dutzendteich - ein beliebter Ausflugsort - sind schon viele Reservierungen für das Wochenende eingegangen, wie der dafür zuständige Mitarbeiter berichtete. «Unser ganzes Team hofft, dass der Biergarten nach der langen Pause voll wird», sagte er. Die meisten Plätze mit Bedienung seien überdacht. Auch ein paar Regentropfen würden da nicht stören. Das Gutmann darf nach dem langen Lockdown am Freitag erstmals wieder den Außenbereich öffnen, weil der Inzidenzwert in Nürnberg sieben Tage in Folge unter 100 lag.

Bei der Kreuzschänke in Regensburg sind die meisten Plätze für den Samstag ebenfalls bereits reserviert. Nur zu einigen wenigen Zeiten sei noch etwas frei, hieß es in dem Biergarten, der am Sonntag Ruhetag hat. Man hoffe, dass das Wetter diesmal am Samstag mitspielen werde. Auch etliche Münchner Biergärten berichteten von sehr vielen Reservierungen und wenig freien Plätzen.

Nach Meinung des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands gibt es keinen Grund, sich vom Wetter beirren zu lassen: «Es gibt für den Biergarten kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung», sagte DEHOGA-Bayern-Sprecher Frank-Ulrich John. Nahezu flächendeckend sei an diesem Wochenende in Bayern die Außengastronomie wieder offen. Reservierungen seien auch noch direkt vor Ort möglich, betonte John.

Landkreise und kreisfreie Städte können mit Zustimmung des Gesundheitsministeriums die Öffnung der Außengastronomie erlauben, wenn in der jeweiligen Region eine stabile Inzidenz unter 100 vorliegt. (dpa)


 

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