Black Food Festival: Street-Food-Liebhaber sehen schwarz in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Auf Instagram und in Szenekneipen taucht es immer mal wieder auf: schwarz eingefärbtes Essen. Bei einem «Black Food Festival» haben sich am Sonntag auch in Berlin mehrere Gastronomen zusammengetan. In einem Biergarten zwischen Spree und Landwehrkanal gab es an rund zwei Dutzend Ständen etwa schwarzen Hummus aus der syrischen Küche und schwarze Churros - frittierte Teigschnüre - aus Spanien. Besucherschlangen bildeten sich auch vor Ständen mit Hot-Dog-Würstchen oder frittierten süditalienischen Teigtaschen - natürlich ebenfalls in Schwarz.

Einer der Veranstalter sagte vorab, es sei spannend zu schauen, wie sich das Geschmackserlebnis verändere, wenn man Essen einfärbe. Das dürften auch Eltern kennen - wenn für den Kindergeburtstag plötzlich Kekse pink oder blau sein sollen.

Genutzt wird zum Färben mitunter Aktivkohle. Nach Meinung der Verbraucherschutzzentrale Hessen sollte man davon nicht zu viel essen. Sonst drohten Verstopfung oder eine nachlassende Wirkung von Medikamenten, wie die Verbraucherschützer online schreiben.

Nach bunt eingefärbtem Essen im Unicorn-Trend sieht man nun immer öfter die schwarzen Nahrungsmittel. In Italien ist schwarze Pasta mit Tintenfischtinte bereits ein Klassiker. Andernorts sieht man schwarzes Softeis oder schwarze Burger-Brötchen. In New York gab es bereits vor zwei Jahren zum Beispiel einen «Goth Latte» oder auch Cocktails und Eis in Schwarz. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.