Brauerei Weihenstephan zieht in Schuhbecks Südtiroler Stuben

| Gastronomie Gastronomie

Am „Platzl“ in der Münchner Innenstadt gibt es bald einen Neuzugang. In das frühere Restaurant von Alfons Schuhbeck, die «Südtiroler Stuben», soll die Brauerei Weihenstephan einziehen. Die Staatsbrauerei wird ab Anfang 2026 eine gastronomische Einrichtung am Platzl eröffnen.

„Gekommen, um zu bleiben: Unsere Staatsbrauerei Weihenstephan kommt ans Münchner Platzl. Die älteste Brauerei der Welt zieht in die historische Umgebung der Münchner Altstadt – das passt perfekt: Eine Kombination wie Hopfen und Malz und ein echtes Upgrade fürs Platzl.“ Dies gab Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume heute zusammen mit dem Direktor der Staatsbrauerei Prof. Dr. Josef Schrädler direkt am Platzl in München bekannt.

„München ist die Bierstadt schlechthin. Und das Platzl ist unser Münchner Wohnzimmer. Da passt es perfekt, dass wir hier künftig die höchste Staatsbrauerei-Dichte der Welt haben. Weihenstephaner ist starker Botschafter Bayerns in der Welt. Die Brauerei exportiert ihr bayerisches Premiumprodukt in 60 Länder. Weihenstephaner ist in Freising daheim und jetzt auch in München zuhause“, so der Wissenschaftsminister. Die Staatsbrauerei Weihenstephan liegt in der Zuständigkeit des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Der Direktor der Staatsbrauerei Prof. Dr. Josef Schrädler betonte: „Für uns ist der Standort perfekt - nicht zu groß, nicht zu klein. Weihenstephan steht für höchste Qualität – deswegen wollen wir hier etwas Besonderes machen.“

Die Staatsbrauerei wird ab Anfang 2026 eine gastronomische Einrichtung am Platzl eröffnen. Das Konzept für das „Weihenstephaner am Platzl“ sieht einen Spezialausschank von Weihenstephan mit rund 180 Plätzen (plus Außenbereich) vor, der die anspruchsvolle Bierkultur und Biervielfalt mit feiner bayerischer Esskultur verbindet. Die künftigen Räumlichkeiten der Gastronomie befinden sich in einem Gebäude des Freistaats Bayern, das von der Bayerischen Staatsoper genutzt wird.

 

Die Südtiroler Stuben hatten - wie nahezu alle Betriebe von Star-Koch Schuhbeck - nach dessen Verurteilung wegen Steuerhinterziehung und einer Insolvenz schließen müssen. Jahrelang hatten Schuhbecks Betriebe das Bild des «Platzl», an dem sich auch das berühmte Münchner Hofbräuhaus befindet, geprägt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.