Burger aus dem Container: Five Guys eröffnet Pop-Up-Store in Zweibrücken

| Gastronomie Gastronomie

Five Guys Deutschland hat nun auch einen Burger-Pop-Up-Store. Hergestellt und installiert wurde die mobile Container-Lösung von der Roka Werk GmbH. Die Kette aus den USA hat mit der Containerbauweise eine Möglichkeit gefunden auch in hochfrequentierten Lagen schnell zu expandieren.

Der Prototyp des Five Guys Pop-Up Stores wurde als Take-Away-Container in Außengastronomie mit Bestuhlung im Zweibrücken Fashion Outlet aufgebaut. Die Eröffnung erfolgte diese Woche. „Die zeitgenaue Umsetzung, trotz schwieriger Lieferketten, war eine Höchstleistung, auf die wir stolz sind,“ berichtet Volker Beck, geschäftsführender Inhaber von Roka.

Five Guys Deutschland mit Sitz in Düsseldorf setzt auf den Pop-Up Store in Containerbauweise, um schnell einen weiteren Standort eröffnen zu können. Der Prototyp für Zweibrücken ist eine leuchtend rote Container-Anlage im Seecontainer-Look. Weithin sichtbar prangt der weiße Schriftzug an der Dachkante. Der Innenraum kommt im typischen Five Guys Look mit rot-weiß gekachelten Thekenfronten und Edelstahl verkleideten Wänden, sowie einer für den Kunden sichtbaren Zubereitung daher. Die Showküche ist ein typisches Merkmal der Better Burger-Kette. 

Die 3-teiligen Roka-Containeranlagen beinhalten neben den Gastro-Lösungen von Roka die Restaurant-Technik von Five Guys aus den USA. Der Bau ist mit automatischen Löschanlagen und Vollklimatisierung ausgestattet. Als Beverage-Lösung bietet Five Guys im Pop-Up Store, wie auch schon in einigen Filialen, das Freestyle System von Coca-Cola an.

Jörg Gilcher, Deutschland-Chef von Five Guys über den ersten Pop-Up Store der Burgerkette: „Die Expansion durch hochfrequentierte Flächen wie Malls ist normalerweise ein langwieriger Prozess. Um unserer hohen Nachfrage in Deutschland nachkommen zu können, setzen wir auf die Zusammenarbeit mit Roka und die innovativen Lösungen.“

Vom ersten Kontakt mit Roka bis zur Fertigstellung sind gerade mal acht Monate vergangen. Im Zweibrücken Fashion Outlet wurden die Seecontainer angeliefert, zu einer Anlage verbunden und in nur vier Tagen vollständig installiert. Die fertig installierte Container-Anlage wiegt 50 Tonnen, angeliefert wurde sie in einzelnen vorgefertigten Modulen. Für die digitalen Prozesse in Produktions- und Verkaufscontainer wurden über 500 Meter Datenkabel verlegt. „Die Kommunikation zwischen allen Instanzen von Five Guys Deutschland, Five Guys USA, der Bauabteilung und dem Center hat hervorragend funktioniert. Das ist die nötige Grundlage für das sehr gute Ergebnis in der kurzen Zeit,” sagt Beck über den Auftrag. Die Ankündigung weiterer Standorte wird in Kürze erwartet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.