Burger King will vegane Pattys mit neuer Panade kennzeichnen

| Gastronomie Gastronomie

Im vergangenen Jahr schaute „Team Wallraff“ mal wieder bei Burger King vorbei und deckte zum Teil drastische Hygienemängel auf. Doch auch bei der Zubereitung veganer Produkte gab es in den besuchten Filialen mitunter drastische Missstände. So wurden unter anderem vegane Burger-Pattys im gleichen Öl frittiert wie Fleisch-Pattys. In einem weiteren Fall wurde versehentlich ein veganer Burger mit echtem Fleisch belegt (Tageskarte berichtete). 

Damit dies nicht noch einmal passiert, hat das Unternehmen nun eine neu entwickelte Panade mit grüner Petersilie eingeführt, die sich optisch eindeutig von der Panade der tierischen Produkte unterscheidet. Dabei gibt es zwar keine geschmackliche Veränderung, jedoch können Mitarbeitende und Gäste direkt auf den ersten Blick die pflanzenbasierten Produkte erkennen. Burger King und The Vegetarian Butcher haben zusammen die Panade entwickelt.

„Mit der neuen Petersilien-Panade haben wir unsere veganen Chicken-Alternativen gemeinsam mit The Vegetarian Butcher so weiterentwickelt, dass sie unsere Gäste und Teams sofort und eindeutig erkennen können. Das gibt Sicherheit“, erklärt Tim Lenke, Senior Innovation and Product Manager bei der Burger King Deutschland GmbH.

In Kooperation mit Violife und The Vegetarian Butcher kreierte Burger King eigens für den Aktionsmonat Veganuary zudem den Plant-based Long Chicken Cheddar Style – erstmalig mit einer veganen Käsealternative in Deutschland, die von Violife exklusiv für diesen Burger entwickelt wurde. Damit erfüllt Burger King den Wunsch vieler Gäste nach veganen Käsealternativen, zunächst im Aktionszeitraum vom 10. Januar bis 6. Februar 2023. Die vegane Käsealternative von Violife unterscheidet sich durch rechteckige Scheiben auch deutlich erkennbar vom Standard-Milchkäse.

Florian Gorzny, Head of Violife Professional DACHIT, freut sich über die Partnerschaft: „Unser Ziel ist es, dass Thema Plant-based in der Gastronomie voranzutreiben und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Durch unsere Partnerschaft mit Burger King und mit dem Plant-based Long Chicken Cheddar Style mit Violife können wir nun viele Menschen überzeugen, dass man keine Abstriche beim Genuss machen muss, wenn man die pflanzliche Variante wählt – auch nicht beim Thema Käse!“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.

Frank Buchholz übergibt sein Mainzer Bootshaus zum 1. September an das Gastronomieunternehmen Cuisyn. Küchenchef Lucas Kriesel und Betriebsleiter Slim Ennakhla bleiben im Restaurant und übernehmen Verantwortung für den Betrieb.

Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.

Waschbär mit Rotwein-Preiselbeersoße? In Weimar schafft ein Kochkurs für Jäger neue Geschmackserlebnisse. Was beim Zubereiten und bei der Kontrolle des Fleisches besonders zu beachten ist.

Ein Restaurantbesuch des Gastro-Influencers Kemal Üres bei Timberjacks in Bannewitz bei Dresden hat sich zu einem öffentlichen Schlagabtausch entwickelt. Üres kritisierte das Essen der Restaurantkette in einem Instagram-Video​​​​​​​ massiv. Timberjacks widerspricht seiner Darstellung. Inzwischen hat die Auseinandersetzung auch eine rechtliche Ebene erreicht.

Mitchells & Butlers verlängert den Mietvertrag für das Alex Dortmund um 15 Jahre, schließt den Standort Ende August 2026 jedoch für einen zweijährigen Umbau. Nach der Neugestaltung soll der Betrieb 2028 mit vergrößerter Fläche und neuem Konzept wiedereröffnen.

Die Akzeptanz für digitales Trinkgeld steht und fällt mit dem passenden Setup. Ein Viertel der Restaurantgäste in Deutschland fühlt sich durch die automatischen Vorschläge schlicht unter Druck gesetzt, mehr zu geben als eigentlich geplant.