Burgerkette Five Guys startet in Österreich

| Gastronomie Gastronomie

Die US-Burger-Kette Five Guys eröffnet ihre erste Filiale in Österreich. Nach Eröffnungen in Städten wie Paris, London und Mailand wird nun im Herbst 2020 das erste Five Guys Restaurant in Wien seine Türen öffnen. Colliers International hat dem Franchiseunternehmen dazu einen Standort in der Wiener Innenstadt vermittelt. Die knapp 900 Quadratemter großen Räumlichkeiten des einstigen Restaurants „LAV“ wurden renoviert und dem amerikanischen Einrichtungskonzept von Five Guys entsprechend umgebaut.

Five Guys wirbt mit dem Versprechen, nur frische Zutaten zu verwenden und qualitativ hochwertige Burger und Pommes zu servieren. „Wir freuen uns sehr darüber, die weltweit erfolgreiche Burgerkette Five Guys nun endlich nach Wien gebracht zu haben! Die Eröffnung von Five Guys wurde bereits einige Jahre herbeigesehnt und wird mit Sicherheit großen Anklang bei den Österreichern sowie den internationalen Touristen finden.“ sagt dazu Tanja Tanczer, Senior Retail Consultant bei Colliers International.

Die Erfolgsgeschichte Five Guys begann 1986 in Arlington in Virginia, als Jerry und Janie Murrell ihren Söhnen einen guten Rat gaben: „Eröffnet ein Geschäft oder geht zur Uni.“ Die Geschäftsidee hat gewonnen und die Murrell-Familie eröffnete ihre erste Burger-Bude, genannt Five Guys – nach den fünf Brüdern. Die Formel der Brüder war so einfach, wie sie nur sein konnte. Burger und Pommes von hoher Qualität.

Bis ins Jahr 2001 konnte Five Guys insgesamt sechs Niederlassungen im nördlichen Virginia und in Washington, D.C. eröffnen. Wegen des großen Erfolges begann das Unternehmen in den Jahren 2002/2003 sich mittels Franchising auch in weiteren Teilen von Virginia und Maryland auszudehnen. Innerhalb von 18 Monaten war dieses Gebiet vollständig vergeben, so dass das Unternehmen sich entschloss, auch im Rest der Vereinigten Staaten Niederlassungen zu eröffnen. Im Jahr 2012 gab es in 47 US-Staaten und sechs kanadischen Provinzeninsgesamt über 1.000 Niederlassungen. Das erste Restaurant außerhalb Nordamerikas wurde im Juli 2013 in London eröffnet. Im August 2016 folgte die erste Niederlassung auf dem europäischen Festland in Paris.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.