Burgermeister expandiert: Berliner Systemgastronom zieht in die Uber Arena ein

| Gastronomie Gastronomie

Die Fast-Food-Kette Burgermeister und die Anschutz Entertainment Group (AEG), Betreiberin der Uber Arena in Berlin, haben eine langfristig angelegte Partnerschaft bekannt gegeben. Im Zuge dieser Kooperation eröffnet Burgermeister eine spezielle Verkaufsfläche in der Arena.

Erstmals etablierte Systemgastronomie in deutscher AEG-Arena

Die Arena, die bis zu 17.000 Besucher fasst, erweitert damit ihr gastronomisches Angebot. Nach Angaben der Unternehmen ist Burgermeister die erste etablierte deutsche Systemgastronomie mit eigener Marke und eigenen Produkten, die direkt in einer deutschen AEG-Arena vertreten ist.

Die Partnerschaft wird von Ole Hertel, Vice President und Geschäftsführer der AEG Operations GmbH, begrüßt: „Mit Burgermeister zieht echtes Burger-Erlebnis in die Uber Arena ein und hebt unser gastronomisches Angebot auf ein neues Level: Den besten Burger der Stadt gibt es ab sofort auch bei uns.“

Standort und operative Umsetzung

Die Verkaufsfläche wurde auf der Ostseite des Umlaufs im zweiten Obergeschoss, direkt hinter Block 206, eingerichtet. Sie ist im charakteristischen Burgermeister-Design gestaltet.

Die Bewirtschaftung erfolgt durch Levy, den offiziellen Catering-Partner der Arena. Das von Burgermeister speziell geschulte Levy-Personal bereitet die Burger vor Ort frisch zu. Dabei werden ausschließlich die Original Burgermeister-Zutaten aus eigener Produktion verwendet.

Zusätzlich wurde in der Verkaufszone ein Uber Eats Pick-up-Spot eingerichtet. Dort können die bestellten Burger abgeholt werden. Durch ein umfassendes Kommunikationspaket soll Burgermeister in der Arena prominent sichtbar sein.

Erfolg durch kontrollierte Wertschöpfungskette

Die 2006 in Kreuzberg gegründete Kette betreibt aktuell 19 Standorte in Deutschland und bereitet sich auf eine weltweite Expansion vor. Burgermeister erzielt nach eigenen Angaben einen durchschnittlichen Umsatz von 3,25 Millionen Euro pro Standort.

Robert Fügert, CEO & Chairman von Burgermeister, sieht in der Kooperation einen Meilenstein: „Die Partnerschaft mit AEG und der Uber Arena ist für uns weit mehr als ein Standort – sie ist ein Statement. Hier treffen unsere Werte auf Weltklasse-Entertainment, Leidenschaft und Millionen begeisterter Menschen.“ Zur Erfolgsarchitektur des Unternehmens führt er aus: „Unsere System funktioniert, weil wir nichts dem Zufall überlassen. Wir kontrollieren jeden Schritt – von der eigenen Bäckerei über die Fleischproduktion bis zur frischen Zubereitung im Store. Diese Unabhängigkeit ist unsere Stärke und der Schlüssel, Burgermeister global erfolgreich zu skalieren.“

Die Zusammenarbeit wird als Auftakt einer langfristigen Kooperation mit internationaler Perspektive betrachtet. Die Vision sei es, Burgermeister als integralen Bestandteil außergewöhnlicher Live-Erlebnisse zu etablieren.


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das weltberühmte Kopenhagener Restaurant Noma gastiert für 16 Wochen in Los Angeles. Für 1.500 US-Dollar bietet das Team um René Redzepi ein exklusives Menü mit regionalen Zutaten an, während die Einnahmen teilweise in soziale Projekte fließen.

Weißwurst im Krapfenmantel? Münchner Wirte wagen das Faschings-Experiment. Was drinsteckt, wie die Erfinder die erste Verkostung erlebten - und welche närrischen Kreationen es noch gab.

Das Amtsgericht Regensburg hat gegen den Gastronomen und Koch der Fußball-Nationalmannschaft, Anton Schmaus, eine Freiheitsstrafe von neun Monaten verhängt, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Betreiber mehrerer Regensburger Lokale Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut hat.

Provokante Ansage aus Köln: Das Zwei-Sterne-Restaurant Ox & Klee erklärt das klassische Fine Dining für tot. Inhaber Daniel Gottschlich setzt ab sofort auf ein Konzept ohne Dresscode, bei dem Köche zu Kellnern werden und das Erlebnis die Etikette ersetzt.

Vom 19. Februar bis zum 8. März 2026 findet im Rheingau das 29. Rheingau Gourmet & Wein Festival statt. Zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen sind bereits stark gebucht, für viele Events stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung. Wer sich einen Platz bei den begehrten Dinners, Lunches, Masterclasses oder den legendären Partys sichern möchte, sollte nicht zu lange warten.

Die US-Marke Texas Chicken kommt nach Deutschland. Mit der Eröffnung des ersten stationären Restaurants im saarländischen St. Wendel sowie der Inbetriebnahme einer Ghost Kitchen in Brandenburg erfolgt der offizielle Markteintritt des Unternehmens.

Die übergroße Mehrheit der Bundesbürger glaubt nicht daran, dass nach der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie jetzt auch die Preise sinken. Dennoch will fast jeder Vierte künftig häufiger essen gehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen. 

Der Lieferando Report 2025 analysiert die Bestellgewohnheiten in Berlin und zeigt, wie soziale Medien das Konsumverhalten steuern. Während die koreanische Küche und Smash-Burger Rekordzuwächse feiern, gewinnt der Non-Food-Sektor zunehmend an Bedeutung.

Der Getränkekonzern Diageo hat eine Preiserhöhung für Guinness Draught angekündigt. Branchenexperten und Pub-Betreiber warnen davor, dass es das erste Bier im Standard-Sortiment werden könnte, das in britischen Gastronomiebetrieben die Marke von 10 Pfund pro Pint erreicht.

Plex Coffee ist von München nach Frankfurt expandiert. Parallel setzt das Cafékonzept nach eigenen Angaben auf Künstliche Intelligenz, um interne Abläufe und die Mitarbeiterschulung zu organisieren.