Caro & Selig - Tress-Brüder tischen jetzt auch am Tegernsee auf

| Gastronomie Gastronomie

Die schwäbischen Tress-Brüder sind weiter auf Expansionskurs und bringen ihre Gerichte demnächst auf die Dachterrasse des Hotels Caro & Selig am Tegernsee. Erst kürzlich wurde verlautbart, dass die Familie ihre Bio-Köche auch in das Mooons-Hotel in Wien liefern.

Simon Tress wurde 2024 als erster Bio-Koch Europas mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Gemeinsam betreiben die Tress-Brüder auf der Schwäbischen Alb ein ganzheitliches Bio-Konzept mit eigener Manufaktur, Landwirtschaft und Restaurant. Ihre Philosophie: nachhaltiger Genuss, regionale Zutaten und moderne Bio-Gastronomie.

Das neue kulinarische Angebot vereint Bio-Qualität, alpine Küche und Nachhaltigkeit. Entwickelt wurde es von Simon Tress persönlich und folgt einem modularen Prinzip: Gäste stellen sich ihre Gerichte individuell zusammen – von vegetarischem Butter Chicken über cremiges Buchweizen-Risotto bis hin zu raffinierten Desserts. Der Fokus liegt dabei auf Gemüse, Fleisch wird ausschließlich aus lokaler Tierhaltung bezogen.

Zubereitet werden die Gerichte in der Manufaktur der Tress Brüder und im Hotel finalisiert – ein Konzept, das hohe Qualität garantiert und gleichzeitig die Hotelküche entlastet. „Mit den Tress Brüdern an unserer Seite erweitern wir das kulinarische Spektrum der Ni Bar und setzen ein Zeichen, dass sich nachhaltiger Genuss und Lebensfreude perfekt ergänzen“, sagt Moritz Dürler, General Manager des Caro & Selig. Das bereits erfolgreiche Fondue-Erlebnis im Winter habe gezeigt, wie sehr sich die Gäste besondere Genussmomente am Tegernsee wünschen.

Auch Simon Tress betont die Relevanz der neuen Partnerschaft: „Der Ausbau unseres Bio-Angebots für die Hotellerie zeigt nicht nur, wie richtig es ist, die Idee vom nachhaltigen Genuss immer weiterzuentwickeln – wir finden damit auch wirksame und nachhaltige Antworten auf den Fachkräftemangel.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.