Cocktail-Meisterschaft: Die besten deutschen Bartender

| Gastronomie Gastronomie

Deutsche Barkeeper-Union hat den besten deutschen Bartender ausgezeichnet. Im Roomers in Baden-Baden fand in dieser Woche die 34. Deutsche Cocktail-Meisterschaft statt. Der Gewinner kommt aus einer Bar in Erfurt.

Beim großen Finale konnte sich Torsten Spuhn aus dem Modern Masters in Erfurt durchsetzen. Der Barbesitzer aus Thüringen wurde zum Deutschen Cocktail Meister 2018 gekürt. Er überzeugte die Jury mit seiner Drinkkreation „The Golden Pineapple“, sowie seiner langjährigen Erfahrung und Präzision. Er machte das Rennen nicht zum ersten Mal, bereits im Jahr 2000 durfte er sich Deutscher Cocktail Meister nennen und auch sonst ist er in der Barszene kein Unbekannter. Er hat in seiner langjährigen Bartenderkarriere bereits 30 nationale und zehn internationale Titel gewonnen. Seit 20 Jahren ist er Mitglied der DBU.

Torsten Spuhn, als diesjähriger Gewinner, wurde als 360-Grad-Bartender gekürt. Bei der DCM steht nicht nur der Meistercocktail im Mittelpunkt. Die Bartender müssen als Allround-Talente und Gastgeber überzeugen und neben der Präsentation der eigenen Drinkkreation auch weitere Prüfungen mit Schwerpunkten wie Produktwissen oder Führungsqualitäten meistern. Fachliche Kompetenz bedeutet im beruflichen Alltag eines modernen und professionellen Barkeepers Gespür für neue, innovative Rezepte und deren perfekte Präsentation. Weitere Kriterien sind auch das Wissen um gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Trends, exzellentes Produktwissen und Empathie im Service.

Das spiegelt auch die Kernwerte der DBU wieder: Aus- und Weiterbildung, Vernetzung und gemeinsam vom Wissen aller profitieren. So soll auch bei der Deutschen Cocktail-Meisterschaft nicht der Wettkampf im Fokus stehen, sondern die Fort- und Weiterbildung und allenfalls die durch Wettbewerb erreichte persönliche Weiterentwicklung. Die Meisterschaft wurde begleitet von einem facettenreichen und praxisnahen Seminarprogramm, das Teilnehmern und Gästen einen Blick über den eigenen Horizont hinaus gewährte, sowie Austausch und Wissenstransfer ermöglichte.
Bekannte Gesichter der Szene gaben ihr Fachwissen zu relevanten Themen, wie z.B. gesunder Umgang mit dem eigenen Körper im Berufsalltag, Fehler und Herausforderungen, die es in der schnelllebigen Branche zu meistern gilt, Trends und Entwicklungen beobachten und einschätzen lernen, sowie erfolgreiche Konzeptentwicklung, weiter.

Die Veranstaltung bot ausreichend Raum für regen Austausch, Genuss und jede Menge Spaß unter Spitzen-Bartendern und Fachleuten aus der Branche. Die Schirmherrschaft über die DCM hat auch in diesem Jahr der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) übernommen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.