Coffee, Brownies & Downies - 10 neue Jobs für Menschen mit Handicap

| Gastronomie Gastronomie

Das inklusive Café „Coffee, Brownies & Downies“ in Oberursel ist bereits vor seiner Eröffnung auf großes Interesse gestoßen – sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei potenziellen Mitarbeitenden. Insgesamt sind über 70 Bewerbungen eingegangen – eine bemerkenswerte Zahl für ein kleines Café in der Taunusstadt.

Besonders erfreulich: Zehn Menschen mit Schwerbehinderung haben über den Bewerbungsprozess eine sozialversicherungspflichtige Anstellung im ersten Arbeitsmarkt gefunden. Für sie bedeutet dies nicht nur einen festen Arbeitsplatz, sondern auch faire Bezahlung: Mindestlohn statt der oftmals üblichen ca. 1,60 Euro Stundenlohn in Werkstätten.

Berufliche Perspektive auf Augenhöhe

„Unser Ziel ist es, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam eine berufliche Perspektive zu bieten – auf Augenhöhe und mit echtem Teamgeist“, so Max C. Luscher, Gründer Coffee, Brownies & Downies. Neben den sozialversicherungspflichtigen Stellen wurden auch viele Interessierte für Minijob- und Aushilfspositionen erreicht.

Allein ein unverbindlicher Infoabend für potenzielle Minijobber zog rund 20 Bewerber an – weitere Bewerbungen folgen kontinuierlich. „Die hohe Resonanz zeigt: Das inklusive Konzept stößt nicht nur auf gesellschaftliches Interesse, sondern auch auf ganz konkreten Zuspruch bei Arbeitssuchenden – unabhängig von einer Beeinträchtigung“, erklärt Luscher.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.