Corona-Fall im Küchenteam: Stembergs schließen Restaurant kurzzeitig

| Gastronomie Gastronomie

Das Haus Stemberg, mit Sternekoch Sascha Stemberg, schließt wegen, des positiven Corona-Tests eines Mitarbeiters in der Küche, das Restaurant bis zum 19. September. Der Mitarbeiter hatte keinen Kontakt mit Gästen. Das teilte Sascha Stemberg auf Facebook mit und bekommt viel Lob für seine „Flucht nach vorn“. Heiko Antoniewicz schreibt stellvertretend für viele Nutzer: „Ich drücke euch die Daumen und Hut ab für diese Entscheidung.“

Stemberg schreibt in seinem Post: „ Sehr verehrte Gäste, liebe Freunde, auf Licht folgt manchmal Schatten!  Wir haben einen Mitarbeiter in der Küche der positiv nach seinen freien Tagen auf Corona getestet worden ist! Wir schließen unser Restaurant daher mit sofortiger Wirkung bis einschließlich den 19.9.20! Dies ist keine Zwangsschließung, wir haben uns selber zu diesem Schritt entschlossen für den Schutz der Gäste und der Mitarbeiter! Wir haben es sofort gemeldet, und sind in regem Austausch mit den Ämtern! Der Mitarbeiter hatte keinen Kontakt mit Gästen und ihm geht es soweit gut!  Die Flucht nach vorne scheint uns der beste Weg zu sein!  Wir bedauern diesen Schritt sehr, aber Sicherheit geht vor! Somit verfallen alle Reservierungen bis zum angegebenen Datum. Wir werden alle Gäste persönlich kontaktieren! Wir hoffe auf euer Verständniß und freuen uns euch hoffentlich ganz bald wieder zu sehen! Mit den besten Grüßen, Eure Familie Stemberg“
 

Das Haus Stemberg gehört schon lange zu den etablierten Top-Restaurants im Bergischen Land. Tradition hat hier einen hohen Stellenwert und steht für Erfahrung und Qualität. Zugleich geht es mit Innovation und einem offenen Blick für aktuelle Entwicklungen in die Zukunft. Gewürdigt wird diese Philosophie seit 2013 durchgehend mit einem Michelin-Stern. Walter Stemberg und seine Frau Petra entwickelten aus der Gastwirtschaft in Velbert ab 1975 das bekannte Gourmetrestaurant. Sohn Sascha kehrte nach Lehr- und Wanderjahren in der Top-Gastronomie 2003 in das elterliche Restaurant zurück. Als verantwortlicher Küchenchef steht er für eine anspruchsvolle, feine Regionalküche. Seit 2015 führt er das Haus in der fünften Generation mit seiner Frau Coren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.

Seit dem 1. September ist ein Cheeseburger der Kette Hans im Glück auf ausgewählten Kontinentalstrecken der Lufthansa verfügbar. Das Angebot richtet sich an Fluggäste in der Economy Class und muss vorbestellt werden.

Zu schwere Blumenkübel, unerlaubter Witterungsschutz und zahlreiche Bescheide: Frankfurter Gastronomen kritisieren die Regeln für ihre Außenflächen. Die Initiative Gastronomie Frankfurt fordert von der künftigen Stadtregierung klare Vorgaben und bessere Bedingungen für eine ganzjährige Außengastronomie.

Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hat nach einer Branchenuntersuchung Ermittlungen wegen des Verdachts des Marktmachtmissbrauchs bei Online-Lieferplattformen eingeleitet. Welche Plattform oder welche Plattformen Gegenstand der Ermittlungen sind, nennt die Behörde nicht.

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat mit ihrer Marke Goop Kitchen ihr erstes Restaurant mit Sitzplätzen eröffnet. Der neue Standort befindet sich im kalifornischen Del Mar bei San Diego. Damit bricht das Unternehmen erstmals mit der bisherigen Ausrichtung als reiner Lieferbetrieb. 

The Flower Bar übernimmt ab September eine Fläche von LAP am Hamburger Schulterblatt und startet dort ein gemeinsames Store-Konzept mit Açaí, Blumen, Kaffee und Matcha. Bewährt es sich, sind ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar.

Am 7. September eröffnet im Palais Coburg in Wien das neue Restaurant Prunkräume. Das gastronomische Angebot in den historischen Salons des ersten Stocks reicht vom täglichen Brunch bis hin zum Dinner.

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.