Corona macht Wirt erfinderisch: Heizungen als Sitzbänke

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant „März“ in Berlin Prenzlauer Berg geht ungewöhnliche Wege. Inhaber Mirko Meuche hat mit einem befreundeten Installateur aus alten Heizungen wärmende Bänke für seine Terrasse gebaut, die auch noch umweltfreundlich sein sollen.

Auf den Heizungen, die noch mit einer Sitzfläche aus Holz versehen sind, nehmen nun die Gäste Platz und werden, statt von oben, wie bei Heizpilzen, nun von unten gewärmt.

Die Heizungen, die es auf bis zu 50 Grad bringen, sind an einen eigenen Heizkreislauf mit Wärmespirale angeschlossen. So möchte Meuche auch im Winter auf seiner Terrasse Gäste bedienen. Denn mit seinen zehn Tischen im Innenraum glaubt er nicht über den Winter in Corona-Zeiten zu kommen. Und da die Gäste auch in der kalten Jahreszeit gerne draußen sitzen würden, können sie dies nun Corona-konform tun.

Meuche sagt dazu, dass die ganze Konstruktion sogar umweltfreundlich sei. Denn erstens seien die alten Heizkörper sonst auf dem Schrottplatz gelandet und zweitens verbrauche der Wärmekreislauf ungefähr so viel Energie wie ein Heizstrahler. Damit werden jetzt gegenüber der Gethsemanekirche 50 Plätze an Stelle eines Tisches beheizt, was bei Gästen auf große Zustimmung stößt. 

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.