Cranger Kirmes offiziell eröffnet

| Gastronomie Gastronomie

Mit Fassanstich und buntem Bühnenprogramm im Festzelt ist die Cranger Kirmes in Herne zum 540. Mal offiziell an den Start gegangen. Wie gewohnt nahm sich der Herner Oberbürgermeister Frank Dudda (SPD) das erste Fass vor - und hatte beim Anstich die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) tatkräftig an seiner Seite. Schlagersängerin Vanessa Mai steuerte die musikalische Unterhaltung bei. 

Schon seit Donnerstagmittag läuft am Rhein-Herne-Kanal der Rummel auf dem XL-Areal, es drehen sich etwa Karussells und Riesenrad. Bis 11. August werden mehr als vier Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet. Unter anderem stehen für sie 50 Fahr- und Laufgeschäfte zur Auswahl, darunter Neuheiten ebenso wie auch zahlreiche Klassiker. Rund 500 Schaustellende sind beteiligt. 

Bei dem Event handelt es sich laut Stadtmarketing Herne um die größte Familienkirmes in Deutschland und das größte Volksfest in Nordrhein-Westfalen - diesmal mit dem Slogan «Größer als Du denkst!». Auch mit Gästen aus dem benachbarten Ausland wurde gerechnet. 

«Die Stimmung ist gut und die Leute geben bei uns auch noch gerne ihr Geld aus», zitierte das Stadtmarketing kurz vor Crange-Start den Präsidenten des Schausteller-Bundesverbands, Patrick Arens. Erstmals kann man auch Helikopterflüge über den Rummelplatz buchen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.