Dehoga Bayern kürt den „Lieblingsbiergarten“

| Gastronomie Gastronomie

Erneut hat der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband den „Lieblingsbiergarten“ gekürt. Teilnehmen konnten alle Betreiber bayerischer Biergärten von Anfang Mai bis Anfang Juli. Über den Sieg entschieden deren Gäste, indem sie mit einem QR-Code abstimmten.

Insgesamt 57 Betriebe nutzten diese Chance – mit großem Erfolg: 4.026 Stimmen wurden abgegeben. Damit auch kleinere Betriebe mit weniger Gästen eine Chance hatten, erfolgte die Einteilung in zwei Kategorien: Biergärten mit bis zu 200 Sitzplätze und jene mit bis zu 500 Sitzplätzen.
 
In der Kategorie bis 200 Sitzplätze konnte sich der Biergarten „Die Höh“ in Gößweinstein mit 131 Stimmen den ersten Platz sichern. Der Schlossgarten in Murnau belegte mit 93 Stimmen Rang zwei, gefolgt vom Landgasthof Friesenmühle in Beratzhausen mit 30 Stimmen.

In der Kategorie bis 500 Sitzplätze überzeugte das Bräustüberl Schönbrunn in Wunsiedel mit beeindruckenden 1.565 Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgen der Biergarten beim Lagoi in Buttenwiesen mit 1.162 Stimmen sowie der Brauereigasthof Püttner in Schlammersdorf mit 698 Stimmen.

Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber, sowie Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer werden den Gewinnerbetrieben die Auszeichnungen persönlich am 30. Juli überreichen.

Inselkammer: „Wir bedanken uns herzlich bei allen Betrieben, die teilgenommen und ihre Gäste zur Abstimmung ermuntert haben sowie bei allen Gästen, die mit ihrer Stimme die Vielfalt und Qualität unserer Biergartenkultur würdigen. Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, welche Strahlkraft bayerische Gastlichkeit besitzt und wie sehr die Biergärten in den Herzen der Menschen verankert sind.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Anzeige

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.