Deutsches Haus in Gifhorn wehrt sich gegen AfD-Werbung

| Gastronomie Gastronomie

Die AfD in Gifhorn macht Stimmung gegen den bundesweiten Lockdown und gegen "Alarmismus und Panikpolitik" der Regierung. Dafür nutzte die Partei ein Foto des Deutschen Hauses und erklärte, dass die AfD an der Seite der Gastronomie stehe. Armin Schega-Emmerich, Inhaber des Traditionshauses, wehrt sich gegen dieses Vorgehen und schaltete bereits einen Anwalt ein.

„Wir verwahren uns gegen eine solche Vereinnahmung durch eine Partei, deren Ansichten mit den Werten unserer Familie und unseres Betriebs nicht zu vereinbaren sind“, erklärte Schega-Emmerich dem Magazin KURT. Zwar sei das Foto der AfD auf einem öffentlichen Grund aufgenommen worden und unterliege somit der sogenannten Panoramafreiheit. Aber die Partei hat das urheberrechtlich geschützte Logo des Deutschen Hauses zu einem Teil ihrer eigenen Parteiwerbung gemacht.

Das könnte ihnen jetzt zum Verhängnis werden, denn Schega-Emmerich will auf keinen Fall, dass sein Gastronomiebetrieb für solche Zwecke vereinnahmt wird: „Wir sind ein offenes Haus. Alle Parteien tagen in unseren Räumen – von der CDU über die SPD, die FDP und die Grünen bis zu den Linken und neuerdings auch die ÖDP. Aber die AfD möchten wir in unserem Haus nicht haben!“
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.