Die sechs ersten slowenischen Sternerestaurants in der Geschichte

| Gastronomie Gastronomie

Der Guide Michelin hat einen neuen Restaurantführer veröffentlicht und ehrt darin zum ersten Mal die gastronomische Vielfalt Sloweniens. 52 Restaurants wurden in die neuste Ausgabe für 2020 aufgenommen. Darunter fünf Restaurants, die jeweils mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurden. Als einziges Zwei-Sterne-Restaurant in Slowenien wurde das Hiša Franko von Küchenchefin Ana Roš geehrt.

Seit über 120 Jahren würdigt der Guide Michelin die besten kulinarischen Adressen weltweit. Dass „Europas grünes Herz“ nun in dem neuen Restaurantführer geehrt wird, ist für den Guide Michelin ein logischer Schritt. „Die Veröffentlichung dieses neuen Guide Michelins bestätigt, dass Slowenien eine gute Partitur für das Konzert der weltbesten gastronomischen Ziele ist. Während ihrer Touren durch die verschiedenen Regionen des Landes, waren unsere Inspektoren begeistert von einer authentischen kulinarischen Szene mit sehr hohem Potenzial, die selbst die anspruchsvollsten Feinschmecker begeistern wird. Mit ihren vielen Einflüssen und abwechslungsreichen Terroirs, dem Talent und der Kreativität seiner Köche, der außergewöhnlichen Qualität seiner lokalen Produkte und dem Fokus auf Nachhaltigkeit, ist Slowenien die Heimat von Restaurants, die es verdienen, entdeckt zu werden", kommentierte Gwendal Poullennec, internationaler Direktor der Guide Michelin, die neuste Veröffentlichung.

Zwei Michelin-Sterne für das Hiša Franko

Zwei Michelin-Sterne wurden an die Küchenchefin Ana Roš, Restaurant Hiša Franko, mit ihrer modernen Interpretation der traditionellen Küche und einem außergewöhnlichen kulinarischen Erlebnis, verliehen, wie Gwendal Poullennec, Internationaler Direktor des Guide Michelin, betont. Ana Roš ist mehr als glücklich: „Wir werden noch härter arbeiten. Dieser Preis ist nicht nur für Valter und mich. Dies ist für Leo und Ivonne, Alen, Manca und das ganze Team, das draußen wartet. Das kann nur der Anfang einer wunderbaren Geschichte sein. Wie ich in meinem Buch schreibe, folgt auf Regen Sonnenschein – und nach dieser herausfordernden Zeit in der Gastronomie brauchen wir ihn mehr denn je.“

Fünf Restaurants mit einem Stern

Fünf slowenische Restaurants haben ihre ersten Michelin-Sterne erhalten. Küchenchef Tomaž Kavčič (Pri Lojzetu) hat seinem ganzen Team und seiner Familie für die harte Arbeit in den letzten 20 Jahren gedankt, ebenso wie Küchenchef Uroš Fakuč (Dam Restaurant), der verraten hat, dass der Erhalt eines Michelin-Sterns sein Kindheitstraum war. Chefkoch Gregor Vračko (Hiša Denk) war beinahe sprachlos und hat nur betont, dass der erste Stern für das Hiša Denk allen dort gehört. Chefkoch Jorg Zupan (Restaurant Atelje) hat daran erinnert, wie wichtig es sei, nur lokale Zutaten zu verwenden, während auch Chefkoch Uroš Štefelin (Vila Podvin) eng mit der lokalen Umgebung verbunden ist. 

Mit dem „Michelin Bib Gourmand“ sind insgesamt neun slowenische Restaurants ausgezeichnet worden: Ätna, Ruj, Jožef, Na Gradu, Rajh, Gostilna Mahorčič, Gostilna Repovž, Gostišče Grič und Evergreen.

Den Michelin Teller haben 37 slowenische Restaurants erhalten: Julijana, Ošterija Debeluh, Gostilna Vovko, Gostilna Francl, Dvor Jezeršek, Gredič, Hiša Torkla, Marina, Gostilna za Gradom, Gostilna Krištof, Pavus, As, B-Restaurant, Cubo, Harfa, JB, Maxim, Bistro Monstera, Separé, Shambala, Strelec, Sushimama, Valvas'or, Vander, Mak, Sedem, Calypso, Pikol, Hiša Fink, Otočec Burg, Galerija okusov, Stara Gostilna, Rizibizi, Sophia, Hiša Krasna, Danilo und Kendov dvorec.

Der Michelin Sustainability Award ist an sechs slowenische Köche und Restaurants verliehen worden: Gostišče Grič (Luka Košir), Bistro Monstera (Bine Volčič), Hiša Franko (Ana Roš), Gostilna Krištof (Uroš Gorjanc), Gostilna za Gradom (Davide Crisci) und Gostilna Mahorčič (Ksenija Krajšek Mahorčič).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rhubarb Hospitality Collection und Unibail-Rodamco-Westfield haben ihre Planungen für zwei Gastronomiebetriebe im Westfield Hamburg-Überseequartier konkretisiert. Das Restaurant Elemente soll am 30. April 2026 eröffnen. Die Dachbar AirBar13 ist laut Mitteilung für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 vorgesehen.

Unbekannte haben ein israelisches Restaurant in München angegriffen, Fensterscheiben zerstört und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht. Polizei, Justiz und Betreiber gehen von einem antisemitischen Motiv aus, Politiker zeigen sich entsetzt.

Ob gemeinsam Stricken im Kino, Pub-Quiz spielen oder zusammen Lieder schmettern im Stadion - Events mit Gemeinschaftsgefühl sind in Hessen gefragt. Das kommt auch den Veranstaltern zugute.

Die Pub-Kultur ist den Briten heilig. Nun wagt sich sogar eine deutsche Supermarktkette in das Geschäft - hinter der Idee eines Lidl-Pubs stecken allerdings ungewöhnliche Umstände.

Das Stuttgarter Frühlingsfest naht – und wer aufs Geld achten muss, kann zumindest beim Bierpreis etwas durchatmen. Es soll keine Überraschungen geben, sagen die Wirte.

Am Flughafen Stuttgart ist ein weiteres gastronomisches Angebot gestartet: Casualfood hat im Gatebereich das Konzept Beans & Barley eröffnet. Das teilt der Flughafen in einer Mitteilung mit. Das Selbstbedienungsrestaurant richtet sich nach Angaben des Betreibers an Fluggäste vor dem Abflug und befindet sich im Wartebereich der Gates.

Die Nasa veröffentlicht Details zur Verpflegung der Artemis-2-Crew und weist Spekulationen über ein schwebendes Glas Nuss-Nugat-Creme zurück. Rund 189 Speisen stehen den Astronauten während ihres Flugs zur Auswahl.

Das Hotel The Capra organisiert im Juni 2026 gemeinsam mit dem Yale-Historiker Paul Freedman ein dreitägiges Seminar zur Geschichte der Schweizer Gastronomie. Die Veranstaltung thematisiert die kulinarische Entwicklung von der Belle Époque bis zur Gegenwart.

Von der Küche der Queen auf einen Acker in Darmstadt: Stefan Pappert kochte für rund 100 Gäste Variationen des Edelgemüses bei der offiziellen Eröffnung der Spargelsaison.

Basketball-Star LeBron James eröffnet in seiner Heimatstadt Akron das Restaurant Buckets. Der Betrieb dient gleichzeitig als Ausbildungsstätte für Teilnehmer seines sozialen Förderprogramms.