District Marquet - Compass Group betreibt neue „Food Hall“ in Frankfurt

| Gastronomie Gastronomie

Die Compass Group wird Betreiber der 3.000 Quadratmeter großen Gastronomiefläche im Frankfurter Hochhausensemble Four. In rund zwölf Monaten soll die so genannte Food Hall unter dem Namen District Marquet eröffnet werden.  

Ab Ende 2025 soll der District Marquet zum zentralen Anziehungspunkt des neuen Stadtquartiers werden. Was zum Beispiel im Time Out Markt/Lissabon, Chelsea Market/New York oder Seven Dials Market/London schon lange Foodies aus aller Welt anlockt, soll es nach langer Planungsphase nun bald auch in der Metropole am Main geben.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Frankfurter Restaurant Chez Marie präsentierten die Projektpartner Groß & Partner und Food Affairs GmbH anlässlich des Ausbaubeginns dieses Gastronomie-Projekt erstmals der Öffentlichkeit.

Unter den 350 geladenen Gästen befanden sich Vertreter der Stadt Frankfurt, Projektpartner, Mieter des Areals, Gastronomen und Medienvertreter. Jens Hausmann (Geschäftsführer Groß & Partner), Dr. Marcus Gwechenberger (Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt) und Madjid Djamegari (Head of Food Affairs) präsentierten das Gesamtprojekt und unterstrichen dessen Bedeutung für die Stadtentwicklung, das Quartier und das kulinarische Angebot Frankfurts, das um eine Attraktion reicher wird.

„Das Quartier FOUR öffnet ein bislang nicht zugängliches Areal in der Frankfurter Innenstadt für alle Bürgerinnen und Bürger. Wege und Plätze sorgen gemeinsam mit den Hochhäusern für attraktive öffentliche Räume, die verschiedenen Nutzungen beleben diesen Teil der Innenstadt zukünftig rund um die Uhr. Die Food Hall District Marquet ist dabei ein zentraler Baustein, der gastronomische Vielfalt, kulturelle Erlebnisse und urbanes Leben auf besondere Weise vereint.“, freut sich Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt.

Die rund 3.000 Quadratmeter große Food Hall namens District Marquet, die sich von der Junghofstraße bis in den Sockel des höchsten Towers an der Großen Gallus Straße erstreckt, wird mit einem Mix aus internationalen Streetfood-Konzepten und Ablegern von Frankfurts Lieblings-Restaurants bestückt. Neben zwölf Food-Ständen, zwei Bars, einem Full-Service-Restaurant und einer Kochschule werden eine Bäckerei, ein Weinhandel, eine Cheese-Bar sowie Counter mit Kaffee-Spezialitäten, Desserts und Eiscreme auf zwei Ebenen und in der denkmalgeschützten Eingangshalle Platz finden. Die Food Hall soll zum zentralen „Wohnzimmer“ des Areals, in das die ersten Mieter bereits eingezogen sind und das neben Büros und Wohnungen auch weitere Retail- und Gastronomieflächen sowie zwei Hotels beheimatet.

„Mit der Food Hall District Marquet bringen wir eine einzigartige kulinarische Destination nach Frankfurt, die die Dynamik dieses Quartiers widerspiegelt. Der sorgfältig kuratierte Mix macht die Food Hall zum zentralen Treffpunkt für Menschen aus aller Welt – ob Businesskunden, Büronutzer, Anwohner oder Besucher. Mit einer spannenden Mischung aus Gastronomie, Retail und Hotellerie entwickelt sich das Quartier zu einem lebendigen, kosmopolitischen Zentrum, das Frankfurts Internationalität genussvoll erlebbar macht,“ ergänzt Jens Hausmann, Geschäftsführer Groß & Partner.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.