DJ-Legende Sven Väth lässt Cocoon Club wieder aufleben

| Gastronomie Gastronomie

DJ-Legende Sven Väth kommt an seine alte Wirkungsstätte in Frankfurt zurück. Der 60-Jährige legt am 28. Februar im «Zoom» auf, also am ehemaligen Standort seines «Cocoon Clubs». «Der Vorverkauf läuft hervorragend, das ist aber auch keine Überraschung», sagte ein Sprecher des «Zoom». Neben Sven Väth sind bei «Cocoon Frankfurt» auch Gerd Janson und Lola Haro dabei. 

Der gebürtige Offenbacher Väth zählt bis heute zu den bekanntesten DJs der Welt. Seine Eltern hatten in Neu-Isenburg eine Diskothek, wo er mit 16 zum ersten Mal auflegte. Später fiel er im legendären Club «Dorian Gray» am Flughafen Frankfurt durch seine Performance als Tänzer mit ausgefallenen Kostümen und bizarren Dance-Moves auf und landete schließlich hinter den Plattentellern. 

Omen und Partys auf Ibiza: Väth prägte die Feierkultur

In den 1980er Jahren feierte er mit der Formation OFF («Electrica Salsa») Erfolge, später prägte er mit seinem Frankfurter Club «Omen» und den berühmten Partys auf Ibiza die Feierkultur. 

2004 gründete Väth den «Cocoon Club», der vor allem durch eine gigantische Musikanlage und der spektakulären Architektur bekannt wurde. Neben elektronischen Beats wurde in einem Gourmet-Restaurant auch Essen geboten. Das Konzept ging aber dauerhaft nicht auf. 2012 musste der insolvente Club dauerhaft schließen. Seit 2022 ist an dem Standort das «Zoom» untergebracht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.