Dominique Crenn erste 3-Sterne-Köchin in den USA

| Gastronomie Gastronomie

Dominique Crenn ist die erste Frau in den Vereinigten Staaten, die vom Guide Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet wurde. Der Restaurantführer hat gerade seine Bewertungen für San Francisco abgegeben. Insgesamt wurden 57 Restaurants in der „Bay Area“ ausgezeichnet, so viele, wie nie zuvor. 68 Restaurants erhielten einen Bib Gourmand.

Crenn, war mit ihren zwei Sternen, die sie seit 2013 hielt, bereits Amerikas bestbewertetste Köchin. Mit einem zweiten Restaurant, der Bar Crenn, holte die gebürtige Französin ebenfalls einen Stern.

Das „Atelier Crenn“ ist nun eines von acht 3-Sterne-Restaurants in San Francisco. Der Ort, mit der berühmten Brücke, ist die US-amerikanische Stadt mit den meisten 3-Sterne-Restaurants in den, was nicht zuletzt an hohen Zahl der gutbezahlen Silicon-Valley-Manager liegt.

Crenn wurde im Alter von 18 Monaten von einem französischen Ehepaar aus Versailles adoptiert. Die spätere Spitzenköchin verbrachte mehrere Jahre in der Bretagne auf dem Bauernhof der Familie, bevor ihre Adoptivmutter sie mit der indischen, chinesischen, japanischen und vietnamesischen Küche in Paris bekannt machte. Auch ihr Adoptivvater war sehr an der gastronomischen Erziehung seiner Tochter interessiert – so hat er sie immer mitgenommen, wenn er zusammen mit einem Restaurantkritiker in Macaron-Restaurants speiste. Schließlich zog Crenn in die Vereinigten Staaten, um dort ihre kulinarische Karriere voranzutreiben und landete schließlich in San Francisco. Nach einer kurzen Küchenchef-Karriere in Indonesien kehrte sie in die USA zurück, wo sie 2009 mit dem ersten Stern ausgezeichnet wurde. 2011 eröffnete sie ihr Restaurant „Atelier Crenn“ in San Francisco, in welchem sie den zweiten – und nun auch den dritten Stern erkochte.
 


Neben dem „Atelier Crenn“ erhalten auch das „Benu“ (San Francisco), die „The French Laundry“ (Yountville), das „Manresa“ (Los Gatos), das „Quince“ (San Francisco), das “The Restaurant at MeadowoodC (St. Helena), das „Saison” (San Francisco) und das „SingleThread“ (Healdsburg) drei Sterne. Das „SingleThread“ wurde ebenfalls aufgewertet. 

Drei Sterne

  • Atelier Crenn (San Francisco), up from two stars*
  • Benu (San Francisco)
  • The French Laundry (Yountville)
  • Manresa (Los Gatos)
  • Quince (San Francisco)
  • The Restaurant at Meadowood (St. Helena)
  • Saison (San Francisco)
  • SingleThread (Healdsburg), zuvor zwei Sterne

Zwei Sterne

  • Acquerello (San Francisco)
  • Baumé (Palo Alto)
  • Californios (San Francisco)
  • Coi (San Francisco), down from three stars*
  • Commis (Oakland)
  • Lazy Bear (San Francisco)

Ein Stern

  • Al’s Place (San Francisco)
  • Aster (San Francisco)
  • Auberge du Soleil (Rutherford)
  • Bar Crenn (San Francisco), new to the list*
  • Birdsong (San Francisco), new to the list*
  • Bouchon (Yountville)
  • Campton Place (San Francisco)
  • Chez TJ (Mountain View)
  • Commonwealth (San Francisco)
  • Farmhouse Inn & Restaurant (Forestville)
  • Gary Danko (San Francisco)
  • Hashiri (San Francisco)
  • In Situ (San Francisco)
  • Ju-Ni (San Francisco)
  • Keiko a Nob Hill (San Francisco)
  • Kenzo (Napa)
  • Kin Khao (San Francisco)
  • Kinjo (San Francisco)
  • La Toque (Napa)
  • Lord Stanley (San Francisco)
  • Luce (San Francisco)
  • Madcap (San Anselmo), new to the list*
  • Madera (Menlo Park)
  • Madrona Manor (Healdsburg)
  • Michael Mina (San Francisco)
  • Mister Jiu’s (San Francisco)
  • Mourad (San Francisco)
  • Nico (San Francisco), new to the list*
  • Octavia (San Francisco)
  • Omakase (San Francisco)

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.