Dorfgaststätten werben um Gäste

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Früher gehörte das Wirtshaus zur Gemeinde wie die Kirche und das Rathaus. In der heutigen Zeit müssten jedoch viele Gastronomen ihre Gaststätten komplett zusperren, schreibt die Süddeutsche. Um herauszufinden, wie schlimm es um das Dorfwirtshaus wirklich steht, hat sich die Redaktion im Landkreis umgehört. 

Da kommt zum Beispiel Paul Bichler aus dem Landgasthof in Emmering zu Wort. Der 70-Jährige ist schon seit 50 Jahren in der Branche und kennt sich daher aus. Man müsse sich schon immer wieder etwas einfallen lassen, erklärte der Wirt. Mit bayerischer Küche allein komme man heute nicht mehr weit, verriet er der SZ. Seitdem seine Tochter das Ruder übernommen hat, komme deshalb auch mediterranes und asiatisches auf die Teller. 

Maximilian Mack aus dem Gasthof Purfinger Haberer kritisierte laut SZ vor allem „die ganze Bürokratie“. So sei zum Beispiel das Arbeitszeitgesetz ja grundsätzlich sinnvoll, aber in der Gastronomie kontraproduktiv. Die Mehrwertsteuersätze sind ihm aber auch ein Dorn im Auge. 


 

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