Dresden an der Spitze: Studie beleuchtet Online-Reputation der Gastronomie

| Gastronomie Gastronomie

Eine neue Studie zu Online-Bewertungen von Restaurants in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Gastro WebReview 2025, zeigt einen Anstieg des Online-Reputations-Scores. Die Analyse von fast 5.000 Restaurants in 32 deutschen Städten ergab, dass der durchschnittliche re:Score auf 84,8 Punkte gestiegen ist. Dieses Niveau bleibt jedoch unter dem Stand von 2022. Die Ergebnisse weisen auf positive Entwicklungen hin, identifizieren aber auch Bereiche, in denen die Branche noch Potenzial hat.

Reputations-Scores und regionale Unterschiede

Obwohl die Gesamtzahl der Online-Bewertungen in Deutschland stabil blieb, verzeichneten Großstädte wie Berlin und Hamburg Rückgänge, während kleinere Städte wie Magdeburg starke Zuwächse sahen. Im Städtevergleich löste Dresden Hamburg als Stadt mit dem höchsten re:Score ab. Am unteren Ende des Rankings liegt Düsseldorf.

Innerhalb der Bewertungen zeigte sich eine Polarisierung: Zwar waren 85,8 Prozent der Bewertungen positiv, es gab jedoch eine erhöhte Tendenz zu extremen 1- oder 5-Sterne-Bewertungen.

Service und Preis-Leistung als kritische Faktoren

Die Studie identifiziert Service und das Preis-Leistungs-Verhältnis als die am häufigsten kritisierten Aspekte. Allein der Service war für 36 Prozent aller negativen Erwähnungen verantwortlich. Kulinarisch konnte jedoch Berlin überzeugen und erreichte Bestwerte in den Kategorien Essen, Service und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Verbesserte Kommunikation mit dem Gast

Ein positiver Trend ist die deutlich gestiegene Antwortquote der Restaurants auf Gästebewertungen. Die Stadt Kiel stach hier mit einer Spitzenquote von 40,1 Prozent hervor. Was die Sprache der Bewertungen angeht, bleibt Deutsch zwar dominant, doch der Anteil englischsprachiger Bewertungen wächst, insbesondere in internationalen Städten wie Berlin und München.

Die Analyse der zeitlichen Verteilung von Bewertungen ergab, dass der Oktober der positivste Monat für Rückmeldungen war. Sonntags waren die Bewertungen hingegen am kritischsten, insbesondere in Bezug auf den Service.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.