„Dynamic Pricing “: Burger-Kette Wendy‘s will mit KI Preise anpassen

| Gastronomie Gastronomie

Die US-amerikanische Fast-Food-Kette Wendy’s kündigte an, in Zukunft weiter auf KI zu setzen und „dynamische Preisgestaltung“ zu testen. Ganz nach dem Motto: „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“. Auch KI-gesteuerte Anpassungen der Speisekarte gehören zu der neuen Strategie der Burger-Kette.

Wendy’s-Geschäftsführer Kirk Tanner verkündete während einer Telefonkonferenz mit Anlegern, dass ab 2025 Verbesserungen umgesetzt werden sollen. Diese umfassen ein „dynamisches Preismodell und tageszeitabhängige Angebote ebenso wie KI-gesteuerte Anpassungen der Speisekarte und suggestives Verkaufen“, wie die „Neue Westfälische“ (NW) berichtet. Laut einem CNN-Bericht will Wendy’s dafür 20 Millionen US-Dollar in digitale Menü-Boards investieren. Mit Hilfe von KI sollen hier individuelle Speisekarten angezeigt werden, die je nach Wetter, Tageszeit oder Verkehrssituation angepasst werden. Auch sollen hier die neuen dynamischen Preise getestet und Zusatzartikel zum eigentlichen Menü vorgeschlagen werden.

Bei den Kunden der Fast-Food-Kette Wendy’s kommen die neuen KI-Pläne allerdings gar nicht gut an. Auf der Facebook-Seite des Unternehmens rufen sie zum Boykott auf und drohen damit, zur Konkurrenz zu gehen. Auch Wirtschaftsexperten äußerten sich laut NW kritisch. Das Modell könne dazu führen, dass Gäste ganz wegbleiben, weil sie die hohen Preise zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht nachvollziehen können.

In einem Blog-Beitrag des Unternehmens stellte Wendy’s klar, dass man nicht vorhabe, die Preise zu erhöhen. Stattdessen wolle man die Speisekarte zu unterschiedlichen Zeiten anpassen und Vergünstigungen sowie Sonderangebote anbieten, immer dann, wenn üblicherweise weniger Gäste da sind.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.