Edip Sigl und Juan Amador zelebrieren erstes „4-Hands-Dinner“

| Gastronomie Gastronomie

Der Start der „4-Hands-Dinner“-Reihe im Restaurant ES:SENZ ist geglückt. Die Idee dahinter ist schnell erklärt: Edip Sigl lädt die besten Köche zu sich ein und es verbinden sich jeweils an einem Abend die kreativen Ideen zweier Chefs zu einem Acht-Gänge-Menü. Den Anfang machte der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Juan Amador (Restaurant Amador in Wien). 

„Es erfüllt mich mit Stolz, unsere langjährige Freundschaft nun als kulinarisches Spektakel zu zelebrieren und zu wissen, dass viele Gäste einen weiten Weg auf sich genommen haben, um uns hier im Chiemgau zu besuchen und diesen einmaligen Abend mit uns zu feiern“, so Küchenchef Edip Sigl.

Juan Amador, der sein Restaurant Amador in Wien zu Österreichs erster und einziger Drei-Sterne-Adresse machte, teilt die Begeisterung: „Edip Sigl und ich lieben die Perfektion für unser Handwerk. Und doch soll Essen auch überraschen, Emotionen wecken und sich in Szene setzen. Wie bei einem Theaterstück muss es immer ein Fortissimo geben. Edips gelungenes neues Restaurant wird dafür heute unsere Bühne sein.“

Sigl, der einst als prägende Station seines Werdegangs im Betrieb von Juan Amador seine Talente in der Küche geschärft hat, ist mittlerweile selbst ein Künstler der Stilistik. Das 18-teilige Menü der beiden ist eine Feier der Aromen und ein Zusammenspiel zweier sich ergänzender Küchenteams. Eröffnet wird das Dinner mit Edip Sigls „Wolke“, Essig, Wurzelspeck und Brotkrumen umhüllt von Zuckerwatte, gefolgt von Juan Amadors Interpretation des Wiener Tafelspitz – der Beginn einer kulinarischen Reise durch Herkunft und Prägung der beiden Sterneköche

„Das ES:SENZ ist der perfekte Ort, der dem gerecht wird“, sind sich Sigl und Amador einig. „Hier im Achental bedeutet Essen Urlaub – es ist für die Gäste mit einer Reise und der bewussten Entscheidung verbunden, sich etwas zu gönnen. Das wertet das Erlebnis nochmal auf... und es schürt natürlich eine gewisse Erwartungshaltung.“ 

Am 21. Juni gibt sich dann Christian Bau (Victor's Fine Dining by Christian Bau) die Ehre, ebenfalls mit drei Michelin-Sternen prämiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.