Einfache Rückgabe von Mehrwegbehältnissen: Pilotprojekt „Mehrweg Modell Stadt“

| Gastronomie Gastronomie

Die Initiative Reusable To-Go (RTG) hat das Pilotprojekt „Mehrweg Modell Stadt“ in den Städten Wiesbaden und Mainz gestartet. Das Projekt betrifft Mehrweg To-Go Behälter, die auch von gastronomischen Betrieben genutzt und den Gästen angeboten werden, z.B. Imbisse, Restaurants mit To-Go-Geschäft etc. Ziel des Projekts ist es, die Rückgabe unterschiedlicher Mehrweg To-Go Behälter über die eigentlichen Ausgabestellen hinaus zu ermöglichen, etwa über Rücknahmeautomaten, die im öffentlichen Raum aufgestellt sind. Dies soll dazu beitragen, die Mehrwegquote in Deutschland zu erhöhen und unnötigen Plastikmüll zu vermeiden.

Das bundesländerübergreifende Projekt wird sowohl vom Umweltministerium Hessen als auch vom Klimaschutzministerium Rheinland-Pfalz politisch unterstützt und wissenschaftlich begleitet. Der DEHOGA-Bundesverband gehört dem Beirat der Initiative Reusable To-Go an. Im Pilotprojekt „Mehrweg Modell Stadt“ sind der DEHOGA-Landesverband Hessen und der DEHOGA-Landesverband Rheinland-Pfalz aktiv eingebunden.

 

Die ersten Sensibilisierungsmaßnahmen mit jeweiligen Aktionstagen in Wiesbaden und Mainz erfolgten bereits. Am 17. August 2023 führt die Initiative Reusable To-Go einen Runden Tisch durch, um Betriebe der Gastronomie in den beiden Städten zur Teilnahme am Pilotprojekt anzuregen.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen in Zukunft dazu beitragen, dass die entwickelte Rücknahmelogistik sukzessive auf weitere Städte und Bundesländer ausgeweitet und vereinheitlicht wird, ohne den Wettbewerb der Systeme einzuschränken.

Mehr zur Initiative Reusable To-Go (RTG) hier…


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.